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Artikel 17: Informationen, Medien

Der Wortlaut aus der UN-Kinderrechtskonvention

Die Vertragsstaaten erkennen die wichtige Rolle der Massenmedien an und stellen sicher, daß das Kind Zugang hat zu Informationen und Material aus einer Vielfalt nationaler und internationaler Quellen, insbesondere derjenigen, welche die Förderung seines sozialen, seelischen und sittlichen Wohlergehens sowie seiner körperlichen und geistigen Gesundheit zum Ziel haben. Zu diesem Zweck werden die Vertragsstaaten

1. die Massenmedien ermutigen, Informationen und Material zu verbreiten, die für das Kind von sozialem und kulturellem Nutzen sind und dem Geist des Artikels 29 entsprechen;

2. die internationale Zusammenarbeit bei der Herstellung, beim Austausch und bei der Verbreitung dieser Informationen und dieses Materials aus einer Vielfalt nationaler und internationaler kultureller Quellen fördern;

3. die Herstellung und Verbreitung von Kinderbüchern fördern;

4. die Massenmedien ermutigen, den sprachlichen Bedürfnissen eines Kindes, das einer Minderheit angehört oder Ureinwohner ist, besonders Rechnung zu tragen;

5. die Erarbeitung geeigneter Richtlinien zum Schutz des Kindes vor Informationen und Material, die sein Wohlergehen beeinträchtigen, fördern, wobei die Artikel 13 und 18 zu berücksichtigen sind.

 

Was Leo und Lupe dazu sagen...

InternetDas Internet besteht aus ganz vielen Computern. Diese sind mit Kabeln, meistens mit Telefonkabeln, untereinander verbunden. Da die Computer im Internet wie ein Netz mit Fäden und Knoten verbunden sind, nennt man das Ganze auch ein großes Netzwerk. Auf vielen Computern sind die Informationen und Programme gespeichert, mit denen du diese Seiten, das heißt diese Bilder und Texte sehen kannst. Im Internet kann man surfen, mailen und chatten., Radio, Fernsehen und Zeitungen bieten viele Möglichkeiten, uns über alle möglichen Themen zu informieren! Diese MedienDas Wort Medium (die Einzahl von Medien) kommt wie viele Fremdwörter aus dem Lateinischen und bedeutet: "Vermittler". Mit einem Medium kann man nämlich Informationen und Daten weiterleiten. Es gibt ganz klassische Medien wie die Sprache, Briefe, Bücher oder Zeitungen. Elektronische (digitale) Medien wie das Fernsehen oder das Internet bezeichnet man oft als "Neue" Medien. Medien, die sich an sehr viele Menschen richten, nennt man Massenmedien. Damit sind vor allem die großen Zeitungen, Fernsehen, Radio oder Websites im Internet gemeint. sind auch für Kinder sehr wichtig! Hier bei uns Zuhause, in der Schule oder in der Stadt sind wir überall von ihnen umgeben!“, erklärt Frau Schramm.

„Heute habe ich einen Artikel im Internet über die Überschwemmungen in Thailand gelesen! Den hatte ein Mädchen aus den USA geschrieben! Das ist super!“, erzählt Lupe.

„Wir können durch das Internet viele Informationen aus allen Ländern der Welt erhalten! Der StaatDas Wort Staat kommt vom Lateinischen „status“ sowie vom Italienischen „lo stato“ und bedeutet Zustand oder Verfassung. Ein Staat besteht aus drei Teilen: Volk, dem Staatsgebiet und der politischen Ordnung. Das Staatsvolk besteht aus allen Einwohnern und Bürgern, die in einem abgegrenzten Gebiet leben. Die politische Ordnung regelt mit Gesetzen, einer Staatsgewalt (z.B. Polizei) und Gerichten das Zusammenleben der Menschen innerhalb des Staates. Diese politische Ordnung kann in jedem Staat verschieden sein. Ein weiteres wichtiges Merkmal eines Staats ist seine Unabhängigkeit. Das heißt, es gelten für ihn nur seine eigenen Regeln, nicht die anderer Staaten. sorgt dafür, dass Kinder Zugang zu diesen Medien haben. Darum arbeiten die Länder zusammen! Sie setzen sich auch dafür ein, dass Verlage Zeitschriften und Bücher herausgeben, die speziell für Kinder sind. Dabei ist es wichtig, dass die Informationen kindgerecht sind!“, meint Leos Mutter. „Genau, es ist total ätzend, wenn die Erwachsenen sich immer so komisch ausdrücken! Das versteht doch keiner!“, beschwert sich Leo. 

„Im Radio, Fernsehen oder Internet muss aber so berichtet werden, dass die Informationen auch Kinder verstehen, die eine Sprache sprechen, die nicht so bekannt ist!“, meint Frau Schramm. „Ich finde, es sollte viel mehr Angebote für Kinder geben!“, erklärt Leo.

„Ihr könnt schon super mit dem Internet umgehen. Aber es gibt auch Menschen, die euch schaden wollen“ Darum ist es wichtig, dass der Staat euch auch vor gefährlichen Inhalten schützt!“, stellt Frau Schramm fest.
 


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