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Artikel 19: Schutz vor Gewalt

Der Wortlaut aus der UN-Kinderrechtskonvention

1. Die Vertragsstaaten treffen alle geeigneten Gesetzgebungs-, Verwaltungs-, Sozial- und Bildungsmaßnahmen, um das Kind vor jeder Form körperlicher oder geistiger Gewaltanwendung, Schadenszufügung oder Mißhandlung, vor Verwahrlosung oder Vernachlässigung, vor schlechter Behandlung oder Ausbeutung einschließlich des sexuellen Mißbrauchs zu schützen, solange es sich in der Obhut der Eltern oder eines Elternteils, eines Vormunds oder anderen gesetzlichen Vertreters oder einer anderen Person befindet, die das Kind betreut.

2. Diverse Schutzmaßnahmen sollen je nach den Gegebenheiten wirksame Verfahren zur Aufstellung von Sozialprogrammen enthalten, die dem Kind und denen, die es betreuen, die erforderliche Unterstützung gewähren und andere Formen der Vorbeugung vorsehen sowie Maßnahmen zur Aufdeckung, Meldung, Weiterverweisung, Untersuchung, Behandlung und Nachbetreuung in den in Absatz 1 beschriebenen Fällen schlechter Behandlung von Kindern und gegebenenfalls für das Einschreiten der Gerichte.

 

Was Leo und Lupe dazu sagen...

„Der StaatDas Wort Staat kommt vom Lateinischen „status“ sowie vom Italienischen „lo stato“ und bedeutet Zustand oder Verfassung. Ein Staat besteht aus drei Teilen: Volk, dem Staatsgebiet und der politischen Ordnung. Das Staatsvolk besteht aus allen Einwohnern und Bürgern, die in einem abgegrenzten Gebiet leben. Die politische Ordnung regelt mit Gesetzen, einer Staatsgewalt (z.B. Polizei) und Gerichten das Zusammenleben der Menschen innerhalb des Staates. Diese politische Ordnung kann in jedem Staat verschieden sein. Ein weiteres wichtiges Merkmal eines Staats ist seine Unabhängigkeit. Das heißt, es gelten für ihn nur seine eigenen Regeln, nicht die anderer Staaten. mischt sich nicht in die Erziehung der Eltern ein, wenn es den Kindern in ihren Familien gut geht! Doch manchmal kann das Kind nicht bei den Eltern bleiben! Der Staat mischt sich immer dann ein, wenn ein Kind von seinen Eltern geschlagen, misshandelt oder schlecht versorgt wird. Dann sorgt er dafür, dass das Kind aus der Familie herausgeholt wird.“, erklärt Frau Roth.

„Als Lehrerin merke ich, wenn es einem meiner Schüler nicht gut geht! Dann frage ich die Kinder, ob sie Zuhause Probleme haben und rede mit den Eltern darüber! Wenn ich glaube, dass ein Kind von seinen Eltern misshandelt wird, melde ich das der Schulleitung. Die schalten dann das Jugendamt ein.“, erzählt Lupes Mutter weiter.

„Wenn ein Kind von seinen Eltern oft angeschrien wird, ist das dann auch Misshandlung?“, fragt Leo.

„Ja, das ist auch eine Form von Misshandlung. Jemanden Gewalt antun, meint nicht nur das man jemanden körperlich weh tut. Auch das Schreien, Bedrohen oder Einschüchtern ist eine Form von Misshandlung! Natürlich kommt es schon mal vor, dass Eltern und Kinder nicht einer Meinung sind und sich streiten! Doch die Eltern dürfen ihre Kinder niemals schlagen!“, antwortet Frau Roth.
 


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Eure Kommentare

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Mir hat der Artikel gut gefallen. Ich brauchte Informationen für die Schule.

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Mir liegt am Herzen, dass Kinder nicht missbraucht werden und dass Eltern besser auf ihre Kinder aufpassen und dass Kinder nicht in den Krieg ziehen müssen.

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toller text

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Mich interessiert das Thema weil es einer Freundin von mir so geht!!

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Wer ist Frau Roth???

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finde ich auch! Ich verstehe diesen text richtig toll! super geschrieben!

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super "geschrieben", Kinder verstehen diesen tollen Text auch

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