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Kinderarbeit weltweit

© Dieter Schütz / pixelio.deÜberall auf der Welt gibt es Kinder, die arbeiten. Solange dies unter bestimmten altersgerechten Bedingungen passiert, ist das ok. Handelt es sich allerdings um sogenannte ‚ausbeuterische Kinderarbeit‘ ist das ein schlimmer Verstoß gegen die KinderrechteDie Kinderrechte wurden am 20. November 1989 von den Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen (UNO=United Nations Organisation) beschlossen, um den Kindern weltweit ihre eigenen Rechte zu geben. Diese wurden dann in der sogenannten Kinderrechtskonvention zusammengefasst. Sie hat über 50 Artikel (Abschnitte zu bestimmten Themen). In denen steht unter anderem, dass Kinder auch vom Staat vor Gewalt und Ausbeutung geschützt werden müssen.!
 
 
   

Wo arbeiten die Kinder?

Auf der ganzen Welt arbeiten etwa 265 Millionen Kinder im Alter von 5 bis 17 Jahren. Die Kinder und Jugendlichen sind in allen möglichen Arbeitsbereichen tätig. Etwa zwei Drittel (ca. 170 Millionen) der Kinder arbeiten unbezahlt in der eigenen Familie. Etwa fünf Prozent sind in Betrieben beschäftigt. Die meisten von ihnen in der Landwirtschaft, nur wenige arbeiten in Industrien. Leider verrichten etwa 85 Millionen Mädchen und Jungen weltweit sehr gefährliche Arbeit - also ausbeuterische Kinderarbeit. Das bedeutet, dass sie an gefährlichen Orten wie Steinbrüchen oder auf großen Plantagen arbeiten. Manche arbeiten nachts, haben viel zu lange Arbeitszeiten oder werden sehr schlecht behandelt.

Kinderarbeit ist nicht immer schlecht

Kinderarbeit ist jedoch nicht in jedem Fall schlecht und ausbeuterisch. In vielen armen Ländern brauchen die Kinder ein festes Einkommen zum Überleben. Wenn zum Beispiel ihre Eltern selbst nicht genügend Geld verdienen, um die Familie zu versorgen oder die Kinder gar keine Eltern mehr haben. In einigen Ländern schließen sich Kinder sogar zusammen, gründen Vereine und Gewerkschaften, um sich vor Ausbeutung zu schützen. Denn gemeinsam sind diese Kinder stark und haben eine Stimme – so zum Beispiel im südamerikanischen Land Bolivien.

Arbeitende Kinder in Deutschland

Auch in Deutschland arbeiten Kinder. Viele Jungen und Mädchen in Deutschland möchten gerne selbst etwas verdienen und die Arbeit bringt ihnen oft richtig Spaß. Sie tragen zum Beispiel Zeitungen aus, passen auf jüngere Nachbarskinder auf, verrichten Einkäufe oder mähen bei Bekannten den Rasen. In der Regel dürfen sie das selbstverdiente Geld als Taschengeld dann auch behalten.
Jedoch gibt es auch in Deutschland Fälle, in denen die Kinder ihre Familien finanziell unterstützen müssen. Sie helfen damit den Eltern, die nur sehr wenig Einkommen haben. Dass sie das Geld nicht selbst behalten können, empfinden die meisten von ihnen als nicht so schlimm. Sie sind vielmehr stolz, eine so wichtige Rolle innerhalb der eigenen Familie zu haben und dafür Anerkennung zu bekommen.
 


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Eure Kommentare

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Es heißt von 5 bis 17. Sonst ist es ganz gut. Nur würde ich gerne mal wissen was für Vereine und Gewerkschaften. Ein Beispiel wäre nett.

[Anmerkung der Redaktion: Hallo! Danke für den Hinweis, das haben wir verbessert. Auf der Seite schreiben wir neutral und nennen daher keine Beispiele. Sie lassen sich aber schnell bei einer Recherche im InternetDas Internet besteht aus ganz vielen Computern. Diese sind mit Kabeln, meistens mit Telefonkabeln, untereinander verbunden. Da die Computer im Internet wie ein Netz mit Fäden und Knoten verbunden sind, nennt man das Ganze auch ein großes Netzwerk. Auf vielen Computern sind die Informationen und Programme gespeichert, mit denen du diese Seiten, das heißt diese Bilder und Texte sehen kannst. Im Internet kann man surfen, mailen und chatten. finden. Viele Grüße, dein ks-Team]

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