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9. November 1989 - Der Tag des Mauerfalls

© Lear 21, Wikimedia, CC BY-SA 3.0 Viele Jahre lang waren West- und Ostdeutschland zwei verschiedene Staaten. Die Bundesrepublik Deutschland (BRD) und die Deutsche Demokratische Republik (DDR) wurden durch eine meterhohe Mauer getrennt. Am 9. November 1989 fiel diese Mauer.
 

Warum gab es eine Mauer?

Deutschland hatte 1945 den 2. Weltkrieg verloren. Die Siegermächte (auch AlliierteAlliierte sind Verbündete. Eine Allianz ist ein Bündnis. Wenn man im Zusammenhang mit der Zeit nach dem 2. Weltkrieg von Alliierten spricht, dann meint man damit die Länder Russland, England, Frankreich und die USA, die sich verbündet hatten. genannt) USA, England, Frankreich und das damalige Russland teilten Deutschland in vier Besatzungszonen auf. Die Alliierten übernahmen jeweils die Regierungsgewalt und stationierten ihre Soldaten dort. Auch Berlin wurde so aufgeteilt. Die drei westlichen Besatzungsmächte verbündeten sich drei Jahre später aus Angst, Russland könnte zu viel Macht gewinnen. Am 23. Mai 1949 wurde dann die Bundesrepublik Deutschland (BRD) gegründet. Die DDR wurde 7. Oktober 1949 mit Ostberlin als Hauptstadt gegründet.

Um die DDR wurden zuerst Zäune und Grenzanlagen gebaut. Es gab Grenzübergänge, die streng kontrolliert wurden. Da immer mehr Menschen die DDR verließen und nach Westdeutschland gingen, ließ die DDR-Regierung am 13. August 1961 die Mauer mitten durch Berlin bauen. Auch an der innerdeutschen Grenze wurde eine meterhohe Mauer gebaut. Die Stadt und das Land war nun in zwei Teile getrennt – und damit auch viele Familien, Nachbarn oder Freunde. Allein in Berlin war die Mauer über 150 km lang und fast 4 Meter hoch.

Die DDR war eine DiktaturAls Diktator bezeichnet man eine Person, die in einem Land ganz alleine die Macht hat. Diese Person befiehlt die Armee, kann Minister entlassen und einstellen, wie sie will. Sie erlässt Gesetze ohne Zustimmung von Ministern und Abgeordneten. Ein Diktator überwacht alle Menschen und sorgt dafür, dass sie nicht ihre eigene Meinung sagen dürfen. Diese Staatsform nennt man Diktatur.

Ein Grenzübergang in Berlin; ©  Roehrensee, Wikimedia, CC BY-SA 3.0West- und Ostdeutschland entwickelten sich in der Zeit anders. Die BRD wurde eine DemokratieDie Staatsform in Deutschland ist die Demokratie. Das bedeutet, das Volk bestimmt mit und wählt Vertreter ins Parlament. Die Meinung der Bürger muss von Politikern vertreten werden., wie du sie heute kennst. Die DDR wurde zu einer Diktatur, in der nur eine einzige Partei das Sagen hatte. Nur wenige Menschen in der DDR durften nach Westdeutschland reisen. Auch das Verreisen in andere Länder wurde streng kontrolliert. Jeder, der außerhalb der DDR reisen wollte brauchte erst eine besondere Genehmigung. Die DDR-Regierung überwachte die Menschen streng. Wer etwas gegen die Regierung sagte oder fliehen wollte, wurde verfolgt und bestraft.
 

Warum die Mauer fiel

Viele DDR-Bürger waren sehr unzufrieden. Sie forderten Meinungs- und Reisefreiheit. Im Jahr 1989 gab eine Fluchtwelle von Ostdeutschen, die über Ungarn nach Westdeutschland flohen. Zeitgleich demonstrierten Menschen wochenlang friedlich und verlangten die Öffnung der Mauer. „Wir sind ein Volk“ war die Parole. Zunächst versuchte die Regierung das zu verbieten, doch es wurden immer mehr Menschen, die auf die Straße gingen. Somit wurde Druck auf die Politiker immer größer. Am 9. November 1989 gaben sie nach und öffneten die Mauer. Tausende Menschen strömten nach Westdeutschland. Die Freude auf beiden Seiten der Mauer war riesig und es wurde tage- und nächtelang gefeiert.

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Richtig geiler Artikel mann ey. Die haben so recht und bombadieren uns voll mit Infos so mega sexy man!!! Love euch!!!

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