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Schaltjahr: alle 4 Jahre ein Tag mehr

© knipseline, pixelio.deDer 29. Februar ist ein ganz besonderer Tag, denn es gibt ihn nur alle 4 Jahre. Der Grund: Es ist Schaltjahr. Was das genau ist und warum es das Schaltjahr gibt, erfährst du hier.


Normalerweise hat das Jahr 365 Tage. Doch alle vier Jahre gibt es einen Tag mehr im Kalender und somit 366 Tage. Dieser Tag ist der 29. Februar. Der zusätzliche Tag wurde dazu „geschaltet“, darum nennt man das Jahr auch Schaltjahr und den Tag Schalttag.

Warum gibt es Schaltjahre?

Unser gregorianischer Kalender richtet sich nach der Sonne. Ein astronomisches Jahr (auch Sonnenjahr genannt) braucht die Erde, um die Sonne zu umrunden. Doch es sind nicht ganz genau 365 Tage, sondern 365 und ¼ Tage.

© Daniel Bleyenberg, pixelio.deGenau sind es: 5 Stunden und ungefähr 49 Minuten, die exakte Zeit ändert sich jedes Jahr um einige Sekunden. Je mehr Jahre verstreichen, desto mehr Plusstunden gibt es. Damit unser Kalender mit dem Sonnenjahr übereinstimmt, kommt alle 4 Jahre ein Tag hinzu: der 29. Februar. Die Regel besagt, dass Schaltjahre durch 400 teilbar sind.

Schon gewusst?

Da der 29. Februar so selten vorkommt, gibt es auch einige Besonderheiten. Kinder, die an dem Tag geboren sind, können nur alle vier Jahre ihren Geburtstag am richtigen Datum feiern. Dann ist der Geburtstag natürlich auch etwas ganz besonderes. Viele Menschen wollen nicht am 29. Februar heiraten. Vielleicht auch, weil der Tag oft als Unglückstag bezeichnet wird. Früher waren die Menschen sehr abergläubisch und haben das gesamte Schaltjahr als schlechtes Jahr bezeichnet.

 


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