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Weihnachten in Russland

© jill111, pixabay.comAnders als bei uns werden in Russland Weihnachten und Silvester zusammen gefeiert. Der russische Weihnachtsmann heißt „Ded Moroz“, übersetzt heißt das Väterchen Frost. Hier erfährst du mehr über das russische Weihnachtsfest.  
 

Weihnachten am 31. Dezember    

In Russland ist am 31. Dezember der Feiertag „Neujahr“. Alle Familien feiern und schlemmen unter dem geschmückten Weihnachtsbaum. Traditionell gibt es leckere gefüllte Teigtaschen, die Pelmeni heißen. Besonders die Kinder warten darauf, darauf es Mitternacht wird und Väterchen Frost kommt oder sie die Geschenke öffnen dürfen, die unter dem Weihnachtsbaum liegen. Wie bei uns auch gibt es ein Feuerwerk in der Silvesternacht.   

Väterchen Frost und seine Enkelin

© yogi55, wikimedia, public domainDer Weihnachtsmann „Väterchen Frost“ ist ein alter Mann mit Rauschebart. Je nach Region hat er einen schön verzierten roten, blauen oder weißen Mantel an und eine Mütze auf. In der Hand hält er ein Zepter, dessen Spitze alles zu Eis gefrieren lässt. Begleitet wird er von seiner Enkelin  „Snegurotschka“, das heißt übersetzt „Schneemädchen“ oder auch „Schneeflöckchen“.

Sie hilft Väterchen Frost, die Geschenke zu verteilen. Beide kommen aus dem Wald, der russischen Taiga, wo sie mit den Tieren zusammenleben. Snegurotschka ist eine Märchengestalt. Sie trägt meistens einen blauen Mantel und hat eine Krone oder verzierte Mütze auf.

In Russland sind Märchen sehr verbreitet. Zu Zeiten der Sowjetunion wurde die christliche Religion von der Politik unterdrückt. Es war verboten, christliche Feste zu feiern, darum ist Jesus Geburt auch kein Feiertag in Russland. Stattdessen bringt Väterchen Frost die Geschenke in der Silvesternacht. Väterchen Frost soll sich auch ein wenig vom westlichen Weihnachtsmann abgrenzen. Er kommt zusammen mit seiner Enkelin auf einen Schlitten, der von Pferden gezogen wird.
 

Die Vorweihnachtszeit

Vor dem „Neujahr“ feiern die Kinder in der Schule und im Kindergarten Weihnachten. Viele Kinder verkleiden sich dann als Waldbewohner. Wie beim Fasching verkleiden sich die Kinder als Hase, Maus oder Fuchs. Die Verkleidungen werden selbst gebastelt und genäht. Das erfreut Väterchen Frost und seine Begleiterin und er verteilt schon vorher kleine Geschenke.

© fmholland, pixabay.comIn der Vorweihnachtszeit werden die Straßen festlich geschmückt. In Russland ist es im Winter fast überall sehr kalt und es liegt auch viel Schnee. Auf vielen öffentlichen Plätzen findet man dann große, kunstvolle Figuren aus Eis. Die Eisfiguren werden extra von Künstlern gestaltet.  Überall werden viele Lichter angebracht. 


Heilig Abend ist am 6. Januar

Der Heilige Abend wird von christlichen Gläubigen am 6. Januar gefeiert. Bei uns heißt der Tag „Heilige Drei Könige“ und ist in einigen Bundesländern ein Feiertag. In Russland gehen am 6. Januar viele Menschen in die Kirche zur Messe. Am 7. Januar wird der 1. Weihnachtsfeiertag gefeiert, mit dem auch das Fasten beendet wird. Viele Menschen treffen sich, um in der Familie zu feiern. Geschenke gibt es dann aber nicht noch mal.

 


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Eure Kommentare

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ich finde das echt praktisch weil ich mit meiner freundin muss ein plakat in sachuntericht über Russland machen

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Ich find es cool da ich für deutsch eine arbeit schreiben muss.

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Ich find es super, dass hier informationen zu finden sind, weil ich schon auf anderen Seiten war und da war nichts

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Ich fand es toll.

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danke ihr seid TOLL

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danke M.

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danke, dass hat sehr geholfen liebe grüße m.

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Sehr gut erklaert

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Der Brief von Väterchen Frost an Michael beschreibt die russischen Weihnachten auch sehr schön. Leider ist er im Netz nicht mehr zu finden.

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Hallo zusammen, ich muss für die Schule ein Referat über Weihnachten in Russland schreiben. ich habe schon viele Informationen gefunden, allerdings noch nicht auf die Frage: Wie kommt Väterchen Frost in die Wohnung um die Geschenke zu bringen... oder macht er das nicht "heimlich" wie bei uns? Machen die Kinder in Russland etwas besonderes für ihn? Vielen Dank für die Hilfe

[Anmerkung der Redaktion: Hallo! Die Kinder in Russland stellen sich am Abend des 31. Dezember um den Weihnachtsbaum und rufen 3 Mal laut nach Väterchen Frost. Väterchen Frost kommt dann mit seiner Enkelin „Snegurotschka“ und bitten die Kinder, etwas vorzutragen. Die Kinder singen, tanzen und sagen Gedichte auf, um sich die Geschenke zu verdienen. Viele Grüße, dein ks-Team!]

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