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Donald Trump droht Nordkorea

© NASA/Aubrey Gemignani, wikimedia, CC0Mittwoch, 09. August 2017: Donald Trump hat auf einer Konferenz Nordkorea gedroht – und Nordkorea droht zurück. Das beunruhigt nun viele Menschen auf der Welt.

  
  
Drohung ohne Erklärung

Trump landet wieder mit heftigen Aussagen in den Schlagzeilen. Diesmal gegen Nordkorea. Anlass dafür waren Informationen des US-Militärgeheimdienstes. Angeblich soll Nordkorea doch fortgeschrittener sein beim Planen von Raketen und Atomwaffen. Trump sagte: „Nordkorea hört besser mit den Drohungen gegen die USA auf. Sie werden mit Feuer und Wut beantwortet werden, wie die Welt es noch nicht erlebt hat.“ Nach der Konferenz wollten die Journalisten wissen, was Trump mit „Feuer und Wut“ meint. Doch Trump und seine Beraterin Kellyanne Conway weigerten sich, die Aussage zu erklären. In vielen MedienDas Wort Medium (die Einzahl von Medien) kommt wie viele Fremdwörter aus dem Lateinischen und bedeutet: "Vermittler". Mit einem Medium kann man nämlich Informationen und Daten weiterleiten. Es gibt ganz klassische Medien wie die Sprache, Briefe, Bücher oder Zeitungen. Elektronische (digitale) Medien wie das Fernsehen oder das Internet bezeichnet man oft als "Neue" Medien. Medien, die sich an sehr viele Menschen richten, nennt man Massenmedien. Damit sind vor allem die großen Zeitungen, Fernsehen, Radio oder Websites im Internet gemeint. wird nun vermutet, dass er Nordkorea mit einem Raketen- oder sogar Atombombenangriff gedroht hat. Doch ohne eine offizielle Erklärung von Trumps Regierung sind das nur Vermutungen. Genau diese Unsicherheit beunruhigt viele Menschen.

Nordkorea und die USA – ein Machtkampf

Der Staatschef von Nordkorea, Kim Jong Un, droht nun zurück. Er will die Pazifikinsel Guam angreifen. Die Insel ist ein US-Militärstützpunkt und gehört zum Gebiet der USA. Nordkorea hatte in letzter Zeit viele Raketentests durchgeführt. Es ist aber unklar, ob die Tests erfolgreich waren. Viele Politiker auf der Welt und die Vereinten Nationen versuchen nun, die Lage zwischen den USA und Nordkorea zu beruhigen. Sogar Politiker aus Trumps Regierung kritisieren seine Rede. Doch diese Art von Drohungen gegen Nordkorea ist keine Seltenheit. Schon 1993 benutzte Bill Clinton scharfe Worte gegen Nordkorea. Heftige Aussagen von Regierungschefs wie Donald Trump oder Kim Jong Un haben meistens dasselbe Ziel: Angst machen, Leute einschüchtern und die eigene Macht zeigen. Es gibt aber viele Menschen weltweit, die damit nicht einverstanden sind und das nicht gut finden. Sie wehren sich gegen diesen Machtkampf. Denn auch Donald Trump entscheidet am Ende nichts ganz alleine.

  
  
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So jemand ist einfach nur gefährlich.

Amalia 13

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