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Fußball-WM 2006: Verdacht auf Bestechung

DFB-Zentrale mit Ball / © Chivista, wikimedia.orgMontag, 19. Oktober 2015: Vor neun Jahren wurde in Deutschland die Fußball-WM der Männer ausgetragen. Es herrschte eine super Stimmung, man sprach sogar von einem „Sommermärchen“. Doch jetzt wird vermutet, dass die WM-Vergabe damals nicht mit rechten Dingen zugegangen ist.   
     
    

Anschuldigungen gegen den Deutschen Fußball-Bund

Die Fußball-WM findet alle vier Jahre statt. Der Veranstalter der Weltmeisterschaft ist die FIFA. Das ist der Weltfußballverband, der in Zürich seinen Sitz hat. Ein spezieller Ausschuss entscheidet jeweils einige Jahre im Voraus, in welchem Land die zukünftige Weltmeisterschaft ausgetragen werden darf. Nun wurden Vorwürfe laut, dass die WM 2006 nur in Deutschland stattgefunden hat, weil einige Ausschussmitglieder vom Deutschen Fußball-Bund mit Geld bestochen wurden. Ganze 6,7 Millionen Euro sollen an die FIFA geflossen sein!

Stimmen die Vorwürfe?

Wenn die Anschuldigungen stimmen, wäre das ein großer Skandal. Denn Bestechung mit Geld, auch Korruption genannt, ist nicht nur unfair gegenüber anderen Wettbewerbern sondern vor allem auch strafbar. Der DFB streitet allerdings ab, etwas Unrechtes getan zu haben. Eine Überweisung in dieser Höhe an die FIFA habe es zwar gegeben, aber diese wäre eigentlich für einen anderen Zweck bestimmt gewesen, so der DFB-Präsident Wolfgang Niersbach.

Glaubst du, dass die Vorwürfe stimmen? Oder denkst du, dass der DFB die Wahrheit sagt?


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