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Ungerechtigkeit zwischen Arm und Reich

© IESM / pixelio.deMontag, 18. Januar 2016: Die Schere zwischen armen und reichen Menschen wird immer größer. Das hat eine neue Studie festgestellt. Inzwischen besitzen die 62 reichsten Menschen der Welt genauso viel wie die ärmere Hälfe der gesamten Weltbevölkerung!
  
 
   
     

Reiche immer reicher und Arme immer ärmer

Die heute veröffentlichte Studie der Hilfsorganisation Oxfam zeigt: Die 62 reichsten Menschen haben in den letzten fünf Jahren ihren Besitz fast verdoppelt. Gleichzeitig hat der Großteil der armen Menschen immer weniger Geld zur Verfügung. Damit besitzen die wenigen Superreichen insgesamt mehr Geld als die ärmere Hälfe der gesamten Weltbevölkerung, also mehr als 3,6 Milliarden Menschen. Die traurige Erkenntnis: Es herrscht weltweit eine riesige Ungleichheit und sie wird immer größer.

Tipp: Im letzten Jahr haben wir einen ganzen Monat lang über das Thema Kinderarmut informiert. Klick rein und lies mehr dazu!

Was kann man dagegen tun?

Für weltweit arbeitende Hilfsorganisationen ist klar, dass sich viel ändern muss. Oxfam schlägt zum Beispiel vor, dass reiche Menschen viel mehr SteuernAls Steuern bezeichnet man das Geld, das einem Staat, einem Bund, einer Gemeinde abgegeben wird, damit sie damit Dinge bezahlen können, die für die Bevölkerung wichtig sind (z.B. Straßen, Schulen und so weiter). zahlen sollen. So würden sie etwas von ihrem Besitz an den StaatDas Wort Staat kommt vom Lateinischen „status“ sowie vom Italienischen „lo stato“ und bedeutet Zustand oder Verfassung. Ein Staat besteht aus drei Teilen: Volk, dem Staatsgebiet und der politischen Ordnung. Das Staatsvolk besteht aus allen Einwohnern und Bürgern, die in einem abgegrenzten Gebiet leben. Die politische Ordnung regelt mit Gesetzen, einer Staatsgewalt (z.B. Polizei) und Gerichten das Zusammenleben der Menschen innerhalb des Staates. Diese politische Ordnung kann in jedem Staat verschieden sein. Ein weiteres wichtiges Merkmal eines Staats ist seine Unabhängigkeit. Das heißt, es gelten für ihn nur seine eigenen Regeln, nicht die anderer Staaten. abgeben, in dem sie leben. Dieser könnte sich dann mit dem Geld besser um die Armen im Land kümmern. Außerdem sollte armen Menschen dabei geholfen werden, mit ihrer Arbeit mehr Geld zu verdienen. Auch hier ist die Hilfe der Staaten gefragt.
 
Übrigens: Um diese und andere Lösungen zu diskutieren, treffen sich vom 20. bis zum 23. Januar über 2.500 Politiker und Wissenschaftler beim „Weltwirtschaftsforum“ in der Schweiz.

Was hältst du von dieser Ungerechtigkeit auf der Welt? Woduch könnte der Abstand zwischen Arm und Reich noch verkleinert werden?


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