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Naturschauspiel: Zugvögel am Himmel

© Sabine Schmidt, pixelio.deDienstag, 06. Oktober 2015: Hast du in letzter Zeit mal in den Himmel geschaut? Hin und wieder entdeckst du dort Zugvögel, die ins Warme fliegen. Warum sie wegfliegen und wie sie sich orientieren, kannst du hier erfahren.
 
 

Zu wenig Futter bei uns

Wenn es bei uns kalt wird, ziehen einige Vogelarten in den Süden. Denn sie würden in unserer Gegend im Herbst und Winter verhungern. Störche, Kraniche, Mauersegler, Rotkehlchen und Co. verlassen dann ihre Brutplätze. Es sind Millionen von Zugvögeln, die sich auf den weiten Weg nach Afrika oder nach Südeuropa machen. Dieser Langstreckenflug ist nicht nur anstrengend, sondern auch gefährlich für die Tiere. Viele Tiere schaffen es nicht ins Warme.
 

Wie orientieren sich Zugvögel?

Diese Frage können Forscher mittlerweile beantworten. Die Tiere erlernen die Fähigkeit der Navigation schon in den ersten Lebensmonaten. Es gibt mehrere Hilfen für die Vögel: die Sonne am Tag, die Sternenbilder in der Nacht und die Feldlinien des Magnetfeldes der Erde. Die Kombination dieser Hinweise ermöglicht den Vögeln den perfekten Orientierungssinn. Auffallend ist auch, dass die Zugvögel immer in Gruppen fliegen. Sie bilden dabei so genannte Formationen, entweder als lange Kette oder als V-artiges Gebilde (wie auf dem Foto). Die stärksten Tiere fliegen immer vorne und lassen sich nach hinten fallen, wenn sie erschöpft sind. Denn im Windschatten der Anderen ist der Flug nicht mehr ganz so anstrengend.

Wünschst du dir auch, im Winter ins Warme zu fliegen?


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