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Smog-Alarm in China

Smog in Peking, © 螺钉 Wikimedia CC BY-SA 3.0 Dienstag, 08. Dezember 2015: In Peking können die Menschen kaum noch 100 Meter weit sehen. Denn in Chinas Hauptstadt herrscht gerade eine extrem hohe Luftverschmutzung. Darum haben Politiker das 1. Mal Alarmstufe „Rot“ ausgerufen.  
 

Was bedeutet die Smog-Alarmstufe? 

Für drei Tage gilt in Chinas Hauptstadt die höchste Smog-Alarmstufe. Bis Donnerstag bleiben alle Kindergärten und Schulen geschlossen. Die Menschen werden aufgerufen, die Wohnungen möglichst nicht zu verlassen. Wer doch raus muss, sollte eine Atemschutzmaske tragen. Es gilt Fahrverbot für jedes zweite Auto. Auch Fabriken und Baustellen bleiben geschlossen. In der Stadt mit 22 Millionen Einwohnern wird so das Leben sehr eingeschränkt. Es ist das erste Mal, dass es die Alarmstufe "Rot" gibt. Viele finden, dass es wichtig ist, um auf den Klimaschutz aufmerksam zu machen.     
 

Smog – Was ist das?

Nein, das ist kein Nebel auf dem Bild, sondern Smog. Wie so oft im Winter haben Großstädte in China ein Smog-Problem. Smog ist sehr gesundheitsschädlich. Die Luft enthält schädlichen FeinstaubDas sind winzige Staub- und Rußteilchen, die sich in Abgasen von Autos, speziell in Dieselfahrzeugen ohne Rußpartikelfilter finden. Sie gelangen über die Atmung in die Lunge und können im Körper Krankheiten auslösen. – und der ist vor allem für die Atemwege schlecht. Menschen können davon sehr krank werden. Smog entsteht, wenn ungünstige Wetterbedingungen vorherrschen: hohe Luftfeuchtigkeit gekoppelt mit wenig Wind. Die Hauptursache ist aber der hohe Kohlendioxid-Ausstoß (kurz Co²) von Fabriken und Autos. In Paris findet gerade eine wichtige Klimakonferenz statt, in der China eine große Rolle spielt. Denn das Land ist neben den USA der größte Luftpester.

Hast du schon mal Smog erlebt? Wie war das für dich?


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