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Wahlen in der Elfenbeinküste führen zu Bürgerkrieg

Karte_Elfenbeinküste_Rei-artur_Wikimedia_CommonsSeit November 2010 regiert ein nicht gewählter Präsident die Elfenbeinküste. Laurent Gbagbo hat die Wahlen im Herbst letzten Jahres verloren und müsste das Amt an seinen Gegner Alassane Ouattara abgegeben. Er weigert sich aber das Wahlergebnis anzunehmen und ließ sich erneut als Staatspräsident vereidigen. Diese Situation führte zu einem Bürgerkrieg mit vielen Todesopfern. Mittlerweile sind eine Million Menschen auf der Flucht in die Nachbarländer wie z.B. Liberia.

Die Situation vor der Wahl

Bereits zwischen 2002 und 2007 kämpften Regierung und Rebellen gegeneinander. Das führte zur Teilung des Landes: Der Norden wird von den Rebellen kontrolliert und der Süden folgt der Regierung. Die Vereinten Nationen (UNOUNO ist die Abkürzung für die englischen Wörter United Nations Organisation (Vereinte Nationen). Ihr Sitz ist New York. Die Organisatione wurde vor mehr als 50 Jahren gegründet. Damals beschlossen 51 Staaten freundschaftliche Beziehungen untereinander aufzubauen und die Menschenrechte zu achten. Deutschland ist eines von 191 Ländern, die der UNO angehören. Die Mitglieder der UNO regelmäßig, um über Weltprobleme zu sprechen und gemeinsam Lösungen zu finden. Geleitet wird die UNO von einem Generalsekretär.) schickten sogar Blauhelmtruppen in die Elfenbeinküste. Das sind Soldaten, die den Frieden in Krisenregionen sichern und erhalten sollen.

Erneuter Bürgerkrieg

Ouattara hat die Wahl gewonnen. Auch die USA und die EUDie EU (Abkürzung für Europäische Union) ist ein Zusammenschluss von europäischen Staaten, die gemeinsame politische Ziele verfolgen. Die EU gibt es seit November 1993 und seit Januar 2007 gehören insgesamt 25 Staaten dazu. Weiteres erfährst du in unserem Bereich "Schon gewusst?". haben ihn als Staatspräsidenten anerkannt. Weil aber Gbagbo sein Amt nicht aufgeben will, ist der Bürgerkrieg erneut ausgebrochen. Die Kämpfe konzentrieren sich nun auf die Küstenstadt Abidjan. Denn dort hält sich der abgewählte Präsident auf. Die Lage ist unübersichtlich. Bewaffnete Rebellen gehen mit Gewalt vor. Die Bevölkerung hat Angst vor Überfällen und Plünderungen. Außerdem werden Lebensmittel und Medikamente knapp.
 

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