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Wichtige Klimakonferenz in Paris

© Presidencia de la República Mexicana, Wikimedia CC BY 2.0 Mittwoch, 02. Dezember 2015:  Viele Politiker beraten gerade in Paris über das Thema Klimaschutz. Es soll ein Nachfolgevertrag des Kyoto-Protokolls entstehen. Diesmal sollen auch China und die USA, die größten Luftverpester, unterschreiben.  
 

Klimaschutz ist wichtig!

Politiker aus über 150 Ländern treffen sich gerade in Paris. Sie wollen beraten, was genau die einzelnen Länder zum Schutz des Klimas tun sollen. Heraus kommen soll ein VertragEin Vertrag allgemein ist eine Einigung von zwei oder mehr Personen oder Gruppen über eine bestimmte Sache. Dies kann mündlich oder schriftlich sein. Es gibt aber auch Verträge, bei denen ganz bestimmte Vorgehensweisen eingehalten werden müssen, damit sie in Kraft treten. Oft bezeichnet der Begriff Vertrag ein Schriftstück, das genau das beschreibt, worauf sich die Vertragspartner einigen., den alle unterschreiben. Das ist nicht so einfach, denn Klimaschutz bedeutet für jedes Land, viel Geld auszugeben. Zum Beispiel müssen Solaranlagen und Windräder gebaut werden und Fabriken, die viel CO² ausstoßen, teuer nachgerüstet werden. Weil die Länder auch immer unterschiedliche Ansichten haben, dauert die Klimakonferenz auch zwei Wochen.
 

Problemfälle: China und USA

China und die USA sind die größten Luftverschmutzer. Es ist sehr wichtig, dass sie den Vertrag unterschreiben. Bisher haben sich die Politiker beider Länder immer geweigert. Ein Vertrag ohne die Länder, die am meisten Verschmutzen, würde aber nur wenig bringen. US-Präsident Obama setzt sich seit einiger Zeit für das Klima ein. Doch es gibt großen Widerstand von Politikern seines Landes. Im ParlamentDas Parlament ist die Volksvertretung und setzt sich von Land zu Land unterschiedlich zusammen. In Deutschland ist das zum Beispiel der Bundestag in Berlin. Hier kommen die politischen Vertreter der einzelnen Bundesländer (der Bundesrat) zusammen und diskutieren und entscheiden über Gesetzgebungen, die eventuell eingeführt, verändert oder abgeschafft werden sollen. ist es ein großes Thema, vor allem, weil Klimaschutz viel kostet. Auch chinesische Politiker sehen sich gezwungen, etwas für das Klima zu tun. Erst gestern gab es Smog-Alarm  in der Hauptstadt Peking. Die Luft ist so dick wie Nebel, stinkt und ist sehr gesundheitsschädlich. Die Menschen sollten zu Hause bleiben. Peking schloss deshalb gestern 2.100 Fabriken, die besonders viel Schmutz ausstoßen. Die Stadt mit 20 Millionen Einwohnern kann heute wieder aufatmen – der Wind stand günstig. Gut für das Klima ist das allerdings nicht.

 
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