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Cybermobbing: Ein Mädchen erzählt

Unsere rasende Reporterin Lara hat für euch ein Mädchen interviewt, das in der 6. Klasse selbst von Cybermobbing betroffen war. Sie schildert ihre Erlebnisse und Gefühle und wie sie dem Teufelskreis entkommen ist.
  
  
  
   
   

Bist du viel im InternetDas Internet besteht aus ganz vielen Computern. Diese sind mit Kabeln, meistens mit Telefonkabeln, untereinander verbunden. Da die Computer im Internet wie ein Netz mit Fäden und Knoten verbunden sind, nennt man das Ganze auch ein großes Netzwerk. Auf vielen Computern sind die Informationen und Programme gespeichert, mit denen du diese Seiten, das heißt diese Bilder und Texte sehen kannst. Im Internet kann man surfen, mailen und chatten. und in sozialen Netzwerken unterwegs?
Ja, heute schon. Früher war ich aber noch nicht ganz so aktiv im Internet oder auf Sozialen Netzwerken. Aber ich war bestimmt trotzdem jeden zweiten Tag onlineOnline (übersetzt soviel wie "verbunden") ist man, wenn der Computer eingeschaltet und mit dem Internet verbunden ist. Sobald diese Verbindung abgebrochen wird, ist man offline.. Heute bin ich häufiger online oder surfe im Internet. Ich glaube, das ändert sich mit dem Alter. Allerdings mache ich auch viel für die Schule, beispielsweise recherchiere ich viel. Aber ich gucke mir auch gerne Videos an.
 
Wie hat das angefangen, dass du im Netz gemobbt wurdest?
Als erstes haben fremde Leute meine Bilder kommentiert. Ich habe die Kommentare dann gelöscht, da sie mich echt verletzt haben, außerdem waren sie mir auch sehr peinlich. Aber das ganze hörte einfach nicht auf. Ich habe mein Profil dann auf ‚privat‘ umgestellt, sodass es nur noch für meine Freunde sichtbar war.
 
Und womit ging es dann weiter?
Ein paar meiner online-Freunde haben einfach weiter gemacht. Irgendwann habe ich dann auch beleidigende Privatnachrichten bekommen. Natürlich habe ich die Leute sofort aus meiner Freundschaftsliste gelöscht.
 
Was hast du damals darüber gedacht und wie hast du dich gefühlt?
Am Anfang dachte ich, dass es bald aufhören wird, da es so plötzlich kam. Mir war das Ganze einfach nur peinlich. Klar, hat es mich auch verletzt und ich war traurig. Als das Ganze aber nicht aufgehört hat, habe ich oft geweint. Ich war wütend und hatte auf nichts mehr Lust. Am liebsten wäre ich zu Hause geblieben, da mir das alles zu viel wurde. Irgendwann bin ich dann auch nicht mehr online gegangen, da ich Angst hatte, wieder beleidig zu werden.
 
Haben die anderen dich auch offline geärgert - also z.B. in der Schule?
Zuerst nicht. Irgendwann aber haben mich ein paar Jungs damit aufgezogen. Danach haben mich viele Mitschüler geärgert. Das war echt blöd, da ich online schon genug gekränkt wurde.
 
Konntest du mit irgendwem darüber reden?
Bestimmt hätte ich mit meinen Eltern reden können, aber das alles war mir viel zu peinlich.

Und wie hat das MobbingDas Wort leitet sich vom dem englischen Verb "to mob" ab und bedeutet jemanden anpöbeln, schikanieren oder runtermachen. Formen sind Mobbing in der Schule, bei der Arbeit oder im Internet (Cybermobbing).
dann aufgehört?
Eine Freundin von mir hat mitbekommen, dass es mir nicht gut geht und dass ich auf dem sozialen Netzwerk gemobbt werde. Sie hat das ihrer Mutter weitergesagt. Ihre Mutter meinte dann, dass sie zu Lehrerin gehen soll und ihr das erzählen soll. Das hat sie dann auch gemacht. Meine Lehrerin hat daraufhin mit mir geredet und ich habe ihr alles erzählt. Sie hat dann mit meinen Eltern gesprochen. In der Klasse haben wir danach über Mobbing und Cybermobbing geredet. Mein Profil habe ich auch gelöscht. Danach hat das Ganze zum Glück aufgehört.
 
Was würdest du Kindern raten, die von Cybermobbing betroffen sind?
Auf jeden Fall darüber reden! Das hätte ich damals schon viel früher tun sollen.
 

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Ich bin gerade neu und ich finde diese Website sehr cool. Und das Kommentar und was eben über MobbingDas Wort leitet sich vom dem englischen Verb "to mob" ab und bedeutet jemanden anpöbeln, schikanieren oder runtermachen. Formen sind Mobbing in der Schule, bei der Arbeit oder im Internet (Cybermobbing).
oder so. Ich finde gut dass dieses Mädchen was betroffen ist, das frei über ihre Gefühle spricht.

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