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Deine Filme und Videos im Netz

© Sonja Zach, pixelio.deFotografieren und filmen macht Spaß! Das geht auch super einfach mit dem Handy. Doch überlege genau, was du ins InternetDas Internet besteht aus ganz vielen Computern. Diese sind mit Kabeln, meistens mit Telefonkabeln, untereinander verbunden. Da die Computer im Internet wie ein Netz mit Fäden und Knoten verbunden sind, nennt man das Ganze auch ein großes Netzwerk. Auf vielen Computern sind die Informationen und Programme gespeichert, mit denen du diese Seiten, das heißt diese Bilder und Texte sehen kannst. Im Internet kann man surfen, mailen und chatten. stellst – ist es einmal drin, kannst du es nicht wieder rückgängig machen.

 
  
 
   

Fotos oder Videos mit Anderen

Wenn auf deinem Foto oder Video ein Freund oder jemand anderes (auch fremdes) abgebildet ist, dann darfst du das nicht einfach veröffentlichen oder im Internet hochladen. Denn jeder Mensch hat das „Recht am eigenen Bild“. Wenn du Fotos teilst, ohne den Abgebildeten zu fragen, dann verletzt du dieses Recht. Und mal ehrlich: Du möchtest auch nicht, dass jemand einfach Fotos veröffentlicht oder teilt, auf dem du zu sehen bist, oder?

Ein absolutes Verbot ist, jemanden heimlich zu filmen oder zu fotografieren. Das verbietet ein Gesetz. Ein Foto oder Video, das jemanden in einer peinlichen Situation zeigt, darf man nicht machen und besitzen. Und schon erst recht nicht ins Internet stellen oder jemanden anderen schicken. Damit verletzt man die Privatsphäre – und das kann sehr teuer werden.


Selfies und Co.

© Astrid Götze-Happe, pixelioViele finden es witzig, sich selbst zu fotografieren. Das Foto ist dann auch mal schnell auf das Handy vom Freund geschickt. Manche finden es auch cool, sich selbst zu filmen und dabei Dinge zu erzählen. Das kannst du natürlich machen, doch überlege dir gut, ob das auch fremde Menschen sehen sollten. Erzähle niemals zu viele Dinge über dich und achte auch darauf, was du anhast. Fotos oder Kurzfilme am Strand in Badehose oder Bikini sind vielleicht eine schöne Urlaubserinnerungen. Doch im Internet haben sie nichts zu suchen.

Überlege dir sehr gut, was du alles von dir im Internet erzählst und zeigst. Manche Dinge können dir im Nachhinein vielleicht peinlich sein oder andere können sie falsch verstehen. Am besten ist es, möglichst wenig von sich im Netz zu zeigen. Auch wenn du denkst, dass du ein Bild nur mit einem Freund teilst, das Foto kann schnell weitergeleitet werden. Und so kursiert ein heikles Foto von dir im Internet herum und alle lachen….

Ein prima Videoportal für Kinder ist übrigens www.juki.de. Hier prüfen Erwachsene zunächst, ob das Video veröffentlicht werden kann. Sie achten genau darauf, dass die Filme nicht zu viel Privates preisgeben.
 

Urheberrecht: Fotografenbilder und Musik

Profi-Fotografen verdienen ihr Geld mit den Bildern, die sie machen. Darum darfst du nicht einfach Fotos von deinem Star aus dem Internet abspeichern, teilen oder sogar onlineOnline (übersetzt soviel wie "verbunden") ist man, wenn der Computer eingeschaltet und mit dem Internet verbunden ist. Sobald diese Verbindung abgebrochen wird, ist man offline. stellen. Es gibt aber auch Bilder, die frei verfügbar sind. Wichtig ist aber, immer das Copyright (Zeichen hierfür: ©) anzugeben – also den Namen des Fotografen und die Website. Wird das nicht richtig gemacht, wird das auch sehr teuer.

Wenn du ein Video aufgenommen hast und im Hintergrund läuft die Musik deines Lieblingsstars, darfst du das auch nicht veröffentlichen. Jeder Musiker hat auch das Recht auf sein Werk, das nennt man Urheberrecht. Ein Verstoß dagegen kann auch sehr viel Geld kosten! Wenn du gern Kurzfilme drehst und da Musik darüberlegst, dann sollte es immer nicht-lizensierte (also freie, öffentliche Musik) sein. Das gilt natürlich nur, wenn du dein Video ins Internet stellst oder anderen schickst. Solange es nur für dich ist, ist die Musik kein Problem.


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