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Was du unbedingt wissen solltest

Egal ob im ChatChat ist englisch und heißt soviel wie "schwatzen". Im Internet können Menschen miteinander chatten, das heisst sie schreiben zur selben Zeit einander, anstatt zu reden. Auch bei "kindersache" kann man manchmal chatten. Schau doch mal rein! , in Communities oder in sozialen Netzwerken: es gibt bestimmte Sachen, die du unbedingt beachten musst, wenn du im InternetDas Internet besteht aus ganz vielen Computern. Diese sind mit Kabeln, meistens mit Telefonkabeln, untereinander verbunden. Da die Computer im Internet wie ein Netz mit Fäden und Knoten verbunden sind, nennt man das Ganze auch ein großes Netzwerk. Auf vielen Computern sind die Informationen und Programme gespeichert, mit denen du diese Seiten, das heißt diese Bilder und Texte sehen kannst. Im Internet kann man surfen, mailen und chatten. unterwegs bist und dich mit anderen austauschen willst.

1.    Deine Daten

Im Internet gilt: weniger ist mehr. Wenn du dich irgendwo anmeldest und ein Profil anlegst, dann nie unter deinem richtigen Namen. Denk dir einen Fantasienamen aus oder nehme deinen Spitznamen. Auch deine Telefonnummern, deine E-MailE-Mail ist die Abkürzung für elektronische Post (englisch: "electronic mail"). Das sind Briefe, die man im Internet verschicken kann. E-Mail-Adressen haben immer das Zeichen @ zwischen dem Namen des Besitzers und der Adresse, bei der dein Postfach angemeldet ist. Diese Adresse setzt sich zusammen aus dem Namen des Anbieters (z. B. kindersache) und dem Land, wo der Anbieter seine E-Mail-Adressen anbietet (also .de = Deutschland). So kommt dann z. B. eine E-Mail-Adresse wie beispiel@kindersache.de zustande.-Adresse oder deine Messenger-Daten haben nichts im Profil zu suchen. Deine wahren Freunde kennen deine Daten, warum solltest du sie also ins Netz stellen? Es könnte passieren, dass dich Fremde belästigen, auf die du keine Lust hast. Auf den meisten Seiten gibt es dafür dann einen „Ignorieren“-Button. Auf Kinderseiten gibt es außerdem meistens Moderatoren, denen du Dinge melden kannst, die dich stören. Moderatoren sind dann Erwachsene, die die Internetseite betreuen und sich um alles kümmern. Doch Moderatoren können leider auch nicht helfen, wenn die fremde Person deine Telefonnummer hat.
Die eigenen Daten nicht zu verraten, ist auch deshalb so wichtig, weil es Internetanbieter gibt, die Nutzerdaten weiterverkaufen. Die Folge ist, dass man mit Werbung (SpamSpam (Mehrzahl: Spams) ist eine massenhafte Verbreitung unerwünschter Werbung, vor allem über E-Mails. Der Begriff Spam kommt aus dem Englischen und bezeichnete eigentlich eine Sorte Dosenfleisch: Nämlich SPicy HAm (scharfer Schinken). Was das mit Massenhaften Werbemails zu tun hat? Das Dosenfleisch „Spam“ kam in einem Sketch vor, bei dem ein Gast, was immer er auch bestellte, nur Dosenfleisch bekam.-Mails, Post oder Anrufen) überschüttet wird. Und das nervt natürlich.

2.    Dein Passwort

Ein Passwort ist wie der Schlüssel zur Wohnung – beides sollte man Fremden nicht überlassen. Hat jemand dein Passwort, kann er deine Identität klauen – das heißt, er tut so als wäre er du. Jemand anderes könnte also in deinem Namen irgendetwas Gemeines schreiben oder peinliche Fotos veröffentlichen. Manche Internet-Gangster gehen mit gestohlenen Passwörtern sogar im Netz einkaufen oder heben Geld ab. Und dagegen kann man sich nur schwer wehren.
Benutze also immer ein sicheres Passwort und verrate es niemanden. Ein sicheres Passwort sollte auf jeden Fall mehr als 8 Zeichen haben, Sonderzeichen (+, _, &), Zahlen und Groß- und Kleinschreibung beinhalten. Man sollte nie persönliche Infos als Passwort nutzen, wie das Geburtsdatum, den eigenen Namen oder den Namen des Lieblingskuscheltieres. Diese Passwörter können leicht geknackt werden. Wichtige Infos zum Thema Passwörter findest du auf Juki.de unter dem Checkpoint "Sichere Passwörter".

3.    Fotos

Du sollest dir gut überlegen, ob du Fotos von dir ins Internet stellst. Klar: jeder möchte gern  ein tolles Profilbild haben. Doch mit ein paar Tricks bekommst du auch etwas anderes Cooles hin. Meistens kannst du dir ein witziges Avatar-Bild auswählen oder du verfremdest ein Foto von dir, indem du es mit ein paar witzigen Extras ausschmückst: Schnurrbart, riesiger Hut, Taucherbrille oder Perücke.
Wenn du dich doch dafür entscheidest, Fotos ins Netz zu stellen, dann stelle dir immer die Frage: Würde ich das Foto meinen Eltern oder meinem Lehrer zeigen? Das Internet vergisst nie – das solltest du dir unbedingt merken. Bilder können problemlos kopiert und verfremdet werden. Ist dir dann doch ein Foto peinlich und du löschst es, dann kann es schon längst auf anderen Seiten zu finden sein. Auch kann jemand leicht aus deinem Bild eine Fotomontage machen und zum Beispiel deinen Kopf auf einen Affenkörper kopieren. Das findest du dann vielleicht überhaupt nicht witzig.  
Wenn du Fotos von anderen ins Internet stellst, muss der Gezeigte damit einverstanden sein. Das nennt man das Recht auf das eigene Bild. Du möchtest schließlich auch nicht, dass jedes Foto von dir im Netz erscheint, oder?
Kompliziert wird es auch, wenn es um Fotos geht, die andere gemacht haben. Für diese Bilder gilt nämlich das so genannte Copyright (auf Deutsch: Urheberrecht). Manche Menschen verdienen damit Geld, Fotos zu verkaufen. Daher darf man diese Fotos nicht ohne Erlaubnis kopieren und benutzen. Denn das wäre so als würde man Essen gehen wollen, ohne zu bezahlen. Das kann sehr teuer werden – mehrere tausend Euro pro Bild! Das gilt für fast alle Bilder im Netz, egal ob Fotos von Stars oder Tieren oder Comicbildern.
Tipp: Verwende nur eigene Bilder oder Fotos und wenn andere Personen darauf zu sehen sind, erkundige dich, ob es für sie okay ist, wenn du das Fotos ins Netz stellst.

4.    Fremden misstrauen

Im Internet ist man anonym. Eine Identität lässt sich hier leicht fälschen und Menschen können sich für andere ausgeben. Darum solltest du nie Fremden trauen, die du im Internet kennengelernt hast und die deine Daten haben oder dich sogar treffen wollen. Es kann schnell passieren, dass der 13-Jährige Justin Bieber-Fan sich als 30-Jähriger Mann herausstellt, dessen Absichten du nicht abschätzen kannst.

5.    Einstellungen

In vielen Communities oder sozialen Netzwerken kann man Profil-Einstellungen vornehmen, die deine Fotos oder Kommentare vor anderen Nutzern schützen. Wenn du nicht möchtest, dass alle dein Profil einsehen können, bitte am besten deine Eltern oder einen Erwachsenen um Hilfe. Mit ein paar Klicks sehen dann nur deine Freunde deine Einträge, Fotos und persönlichen Daten.  

6.    Cyber-MobbingDas Wort leitet sich vom dem englischen Verb "to mob" ab und bedeutet jemanden anpöbeln, schikanieren oder runtermachen. Formen sind Mobbing in der Schule, bei der Arbeit oder im Internet (Cybermobbing).

Communities und soziale Netzwerke bringen aber auch noch ganz andere Gefahren mit sich, etwa das Cyber-Mobbing. Das bedeutet, andere Kinder im Internet zu ärgern und fertig zu machen. Manche Mobber bleiben anonym und niemand weiß, wer sich dahinter verbirgt. Das ist eine fiese Sache und Mobbingopfer sind oft am Boden zerstört. Unser Tipp: Halte dich aus solchen Sachen heraus und melde es einem Erwachsenen, wenn du so etwas entdeckst. Mobbing verstößt natürlich auch gegen das Gesetz. Schau also nicht tatenlos zu! Wenn du selbst Opfer einer Mobbingattacke bist, dann wehre dich. Ignorieren hilft meistens nicht - vertraue dich jemandem an, der dir helfen kann.
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