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Tipp zum Vokabelmerken

Christiane Stenger, © Nils Schwarz, Wikimedia, CC BY-SA 3.0 Wer kann wohl den besten Tipp zum Vokabellernen geben? Ganz klar: Die Gedächtnisweltmeisterin Christiane Stenger! Sie verrät euch, wie sie sich kleine Eselsbrücken baut und sich so auch schwierige Wörter merken kann. Lies weiter und schau wie´s funktioniert!
 

 

So funktioniert es:

„Wenn ich mir etwas merken möchte, versuche ich mir immer Bilder vorzustellen und mir dazu kleine Geschichten auszudenken. Dann macht mir das Lernen mehr Spaß und es fällt mir dazu viel leichter. Das geht zum Beispiel auch mit Vokabeln. Das lateinische Wort „cubare“ bedeutet liegen. Jetzt versuche ich, zu dem Wort „cubare“ ein Bild zu finden, das mir bekannt vorkommt. Ich könnte an „Cuba“ denken und mir vorstellen, wie ich dort am Strand liege. Vielleicht läuft auch noch ein Reh vorbei, dann vergesse ich auch das „re“ am Ende der Vokabel nicht. Es gibt natürlich mehrere Möglichkeiten für eine Eselsbrücke.

Vom Klang her könnte ich auch an eine Kuh denken, die auf einer Bahre liegt. Bei einfachen Vokabeln ist es natürlich nicht immer notwendig, diese Technik anzuwenden. Versuche dir doch mal beim Vokabeln lernen, gerade bei schweren Begriffen, lustige und merkwürdige Bilder auszudenken. Diese bleiben meist viel besser in Erinnerung und die eigenen Geschichten sind natürlich die allerbesten.“
 
Mehr über Christiane Stenger: Interview mit der Gedächtnisweltmeisterin

Wie merkst du dir Vokabeln am besten? Hast du auch einen Tipp? Schreib ihn uns!


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