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Mehr Spaß in der Schule mit Tablets und Smartphones

© Dieter Schütz, pixelio.deTablets, Smartphones und Laptops im Unterricht - Sieht so die Schule von morgen aus? Oder sollte moderne Technik im Unterricht heute schon selbstverständlich sein? Einige Experten sagen: Die Schulen hinken der Zeit hinterher.
 

Einsatz von Tablet und Co. ist ein umstrittenes Thema

Es gibt unzählige Lern-Apps und Lernangebote im InternetDas Internet besteht aus ganz vielen Computern. Diese sind mit Kabeln, meistens mit Telefonkabeln, untereinander verbunden. Da die Computer im Internet wie ein Netz mit Fäden und Knoten verbunden sind, nennt man das Ganze auch ein großes Netzwerk. Auf vielen Computern sind die Informationen und Programme gespeichert, mit denen du diese Seiten, das heißt diese Bilder und Texte sehen kannst. Im Internet kann man surfen, mailen und chatten.. Kinderseiten, auf denen komplizierte Dinge einfach erklärt werden. Und ganz klar, im Internet kann man super recherchieren. Der Einsatz von Apps und Internetseiten kann den Unterricht erweitern. 

Gegner meinen, dass sich Kinder und Jugendlichen zu sehr ablenken lassen und dann privat surfenMit surfen meint man, sich die vielen Seiten im Internet anzugucken. Die Internetseiten bestehen z.B. aus Texten und Bildern. Manchmal befinden sich auf diesen Seiten auch Programme, mit denen man z.B. spielen kann. Gerade "surfst" du durch die Seiten von "kindersache". Auch hier siehst du viele Bilder und Texte. Alle diese Seiten sehen ähnlich aus. Das liegt daran, daß sie in gewisser Weise alle zusammengehören. Wie bei einem Buch mit vielen Kapiteln und Seiten spricht man im Internet von einer homepage. Diese homepage heißt "kindersache". würden. Doch wenn es klare Regeln gibt, passiert so etwas nicht, sagen andere. In einer Schule in Nordrhein-Westfalen ist der Einsatz vom eigenen Smartphone für das Lernen erlaubt. Wer chattet oder spielt, dem wird das Handy abgenommen. Das ist eine einfache Regel, an die sich auch jeder hält. Der tolle Nebeneffekt ist: das Lernen mit dem eigenen Handy motiviert zum Lernen. Die Schüler haben viel mehr Spaß am Unterricht und können gelerntes anwenden.

Es ist auch einfach, das Tafelbild ab zu fotografieren und sich lieber seine eigenen Notizen zu machen. Manche Menschen hören auch viel lieber zu, als ständig mitzuschreiben. Die Nörgler sind der Meinung, dass Kinder so verlernen zu schreiben. Diese Annahme konnten Wissenschaftler bisher nicht bestätigen. Im Gegenteil: Kinder und Jugendliche können sich ihre Informationen so besser heraussuchen. Sie tauschen sich die Lerninhalte auch untereinander aus.

Die Realität: Handyverbot und alte Technik an den Schulen 

In vielen Schulen gibt es ein Handyverbot. 84 Prozent der 12- und 13-Jährigen hat ein Smartphone. Bei den älteren Teens sind es dann 94 Prozent. Ein Handyverbot ist der einfache Weg, Ruhe in den Unterricht zu bekommen. Aber ist der auch sinnvoll?

Das Handy ist aus den Kinderzimmern und dem Alltag nicht mehr wegzudenken. In erster Linie dient das Handy natürlich, um zu kommunizieren. Spielen, Fotografieren, Filmen und die Suche nach Informationen gehören aber ebenso dazu. Warum sollten Handys also in der Schule verboten werden?  

In vielen Schulen gibt es nur ein oder zwei Computerräume. Dort kommen die meisten Schüler nicht oft hinein. Das ist sehr schade, denn digitales Lernen könnte den Unterricht erweitern. Es gibt schon einige Schulen, an denen das Lernen am Tablet normal ist. Doch die meisten Schulen sind nur schlecht mit moderner Technik ausgestattet.

Aufklären statt verbieten

Viele Experten finden, dass es normal sein sollte, mit Tablet und Co. zu lernen. Das machen wir im Alltag und brauchen es auch später im Leben. Vielmehr müssten die Kinder auch über MobbingDas Wort leitet sich vom dem englischen Verb "to mob" ab und bedeutet jemanden anpöbeln, schikanieren oder runtermachen. Formen sind Mobbing in der Schule, bei der Arbeit oder im Internet (Cybermobbing).
und Gefahren im Internet aufgeklärt werden. Das wäre viel sinnvoller als ein Verbot. Außerdem macht es  Kindern und Jugendlichen mehr Spaß, den Unterrichtstoff zu lernen. Denn so wird der Unterricht auch abwechslungsreicher.
 
Wie sieht’s in deiner Schule aus? Werden bei euch viele neue MedienDas Wort Medium (die Einzahl von Medien) kommt wie viele Fremdwörter aus dem Lateinischen und bedeutet: "Vermittler". Mit einem Medium kann man nämlich Informationen und Daten weiterleiten. Es gibt ganz klassische Medien wie die Sprache, Briefe, Bücher oder Zeitungen. Elektronische (digitale) Medien wie das Fernsehen oder das Internet bezeichnet man oft als "Neue" Medien. Medien, die sich an sehr viele Menschen richten, nennt man Massenmedien. Damit sind vor allem die großen Zeitungen, Fernsehen, Radio oder Websites im Internet gemeint. genutzt?


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