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Was ist Doping?

© jarmoluk / pixabay.comBei jedem großen Sportereignis ist manchmal auch Doping ein Thema. Aber was hat es genau mit dem Doping auf sich? Hier erfährst du mehr!
 
 
 
 
 
 

Wie funktioniert Doping?

Doping bedeutet, dass ein Sportler etwas einnimmt, um seine eigene Leistung zu steigern. Auch wenn das verboten ist, werden jedes Jahr tausende Sportler wegen Doping angezeigt. Es gibt auch viele Sportler, die sich nicht erwischen lassen. Alle großen Sportarten sind davon betroffen, vom Schwimmen bis zum Fußball. Doping kann aus einem schlechten Sportler keinen guten machen. Aber es kann den kleinen Unterschied bewirken, der zwischen Sieg oder Niederlage entscheidet.

Die einzelnen Methoden sehen ganz unterschiedlich aus. Oft nehmen Sportler verbotene Medikamente. Anabolika zum Beispiel lässt die Muskeln schneller wachsen. Andere Medikamente bewirken, dass man keine Schmerzen oder Müdigkeit verspürt. Es gibt aber auch komplizierte Methoden wie das „Blutdoping“. Hier wird dem Sportler verändertes Blut gegeben. Dadurch kann er mehr Sauerstoff aufnehmen und hält länger durch.

Warum ist das verboten?

© Henryart, CC BY-SA 3.0, wikimediaIm Sport ist es verboten, seinen Körper so zu manipulieren. Es verstößt gegen die Idee, dass der Beste gewinnt - und nicht etwa der, der am meisten gedopt ist. Doping ist nicht nur unfair, sondern auch gefährlich für den Körper. Die Sportler fühlen ihre natürlichen Grenzen nicht mehr und überfordern sich. Außerdem probieren sie oft ganz neue Mittel aus, die noch nicht auf dem Markt sind. So können sie bei der Dopingkontrolle nicht entdeckt werden. Das ist sehr riskant, weil die Nebenwirkungen noch völlig unbekannt sind. Doping kann also schlimme Folgen für den Körper haben.

Um Doping zu kontrollieren, gibt es viele offizielle Einrichtungen. Jedes Land hat seine eigene sogenannte „Dopingagentur“. Diese sollen die nationalen Athleten kontrollieren. Zusätzlich gibt es die „WADA“, die internationale Anti-Doping-Agentur. Sie veröffentlicht jedes Jahr eine Liste, auf der alle verbotenen Mittel und Methoden stehen. Außerdem macht sie bei allen internationalen Wettkämpfen Dopingtests. Bei diesen Tests werden den Gewinnern und weiteren Athleten Blut- und Urinproben abgenommen und untersucht. Wer positiv auf Doping getestet wird, muss mit schweren Folgen rechnen.

Warum dopen Sportler trotzdem?

Trotz dLance Armstrong 2003 © de:Benutzer:Hase, CC BY-SA 3.0, wikimediaer Risiken ist Doping heute sehr weit verbreitet. Viele sagen, dass man nicht dem einzelnen Sportler, sondern dem ganzen System die Schuld daran geben muss. Doping ist ein Thema, über das im Sportbereich niemand gerne spricht. Denn von einer besseren Leistung der Sportler profitieren viele Menschen. Sportler sind heutzutage Stars, mit denen man viel Geld verdienen kann. Aber das funktioniert nur, wenn sie auch die besten Leistungen bringen. Oft sind es die Sponsoren oder Trainer, die zum Doping drängen.

Auch die einzelnen Länder haben ein Interesse daran, dass ihre Nationalteams erfolgreich sind. Deshalb wird in jedem Land unterschiedlich gewissenhaft nach Dopingsündern gesucht. Dennoch kommen immer wieder große Dopingskandale ans Licht. Meistens sind es die Sportler selbst, die an die Öffentlichkeit gehen. Oder die Dopingsünder werden bei nachträglichen Kontrollen überführt. So etwas geschah zum Beispiel 2012, als der berühmte Radsportler Lance Armstrong als jahrelanger Dopingsünder entlarvt wurde. Er wurde lebenslang gesperrt und musste seine zahlreichen Gewinne und Titel abgeben.
 
 
Was hältst du vom Doping? Hast du von Sportlern gehört, die erwischt wurden?


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