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Echte Freunde und coole Cliquen

© marusya21111999, pixabay.comWarum sind Freunde wichtig für uns? Was macht eine Freundschaft aus und gibt es einen Unterschied zwischen Mädchen und Jungen? Das alles und viel mehr erfährst du hier.
 

Freunde tun uns gut!

Je älter Kinder werden, desto wichtiger werden Freunde. Als Kind sind Mama und Papa noch die besten Freunde, das wandelt sich dann im Schulalter. Vor allem Gleichaltrige werden ein wichtiger Bestanteil des Lebens. Freundschaften bieten viel Raum für Spaß, Freude, gegenseitigen Halt und um Dinge auszuprobieren. Bestimmte Werte, wie Ehrlichkeit und Zuverlässigkeit, und ihre Bedeutung werden erkannt. Freunde bringen Abwechslung ins Leben. Dabei ist es nicht wichtig, wie viele Freunde man hat, sondern wie gut man sich mit ihnen versteht.  
 

Mädchen und Jungen: Haben sie andere Freundschaften?

Mädchen haben oftmals eine beste Freundin, mit der sie alles teilen. Sie reden miteinander viel über ihre Erlebnisse und ihre Gefühle. Sogenannte „BFFs“ (Abkürzung für den englischen Ausdruck "best friends forever") können stundenlang telefonieren. Beste Freundinnen haben oft eine sehr enge Beziehung und vertrauen einander blind. Darum ist es für Mädchen umso schlimmer, wenn es mal Streit gibt oder sich die Freundin jemanden anderen hinwendet.  

© S. Hofschläger, pixelio.deJungenfreundschaften sind häufig etwas anders. Bei ihnen stehen eher die gemeinsamen Unternehmungen oder Hobbys im Vordergrund. „Dicke Kumpels“ wollen miteinander Spaß haben und sich in Dingen ausprobieren. Auch haben Jungen oftmals unterschiedliche Freundschaften: mit dem einen Freund wird Fußball, mit dem anderen am liebsten am Computer gespielt und einen besten Schulfreund gibt es häufig auch. Natürlich haben auch viele Jungen einen allerbester Freunde, mit dem sie sich oft treffen. Doch in der Regel reden sie nicht so viel über Gefühle, so wie viele Mädchen es tun.  
 

Coole Cliquen

Für viele Kinder und Jugendliche ist die Clique wie eine zweite Familie. In der Clique befinden sich Gleichaltrige, die viele Gemeinsamkeiten und die gleichen Probleme haben. Sie grenzen sich ganz bewusst von anderen ab. Für viele gilt: Dazugehören ist alles. In der Gruppe fühlen sich die Mitglieder aufgehoben. Sie bietet allen ein Zusammenhörigkeitsgefühl, das wichtig ist, wenn man auf dem Weg zum Erwachsensein ist. 

Der Freundesbegriff ist in der Clique etwas weiter gefasst und unterscheidet sich vom besten Freund oder der besten Freundin. Oft vertraut man hier nicht allen gleichermaßen. Wie groß die Clique ist, kann sehr verschieden sein. 
 

Virtuelle Freunde

© geralt, pixabayViele Menschen geben damit an, viele Freunde im InternetDas Internet besteht aus ganz vielen Computern. Diese sind mit Kabeln, meistens mit Telefonkabeln, untereinander verbunden. Da die Computer im Internet wie ein Netz mit Fäden und Knoten verbunden sind, nennt man das Ganze auch ein großes Netzwerk. Auf vielen Computern sind die Informationen und Programme gespeichert, mit denen du diese Seiten, das heißt diese Bilder und Texte sehen kannst. Im Internet kann man surfen, mailen und chatten. zu haben. Doch die Kontakte haben nichts mit wirklichen Freunden zu tun. Denn manchmal kennt man den- oder diejenige gar nicht richtig. Natürlich kann man auch eine Internet-Freundschaft haben. Es gibt Kinder, die sich gegenseitig schreiben oder miteinander chattenChat ist englisch und heißt soviel wie "schwatzen". Im Internet können Menschen miteinander chatten, das heisst sie schreiben zur selben Zeit einander, anstatt zu reden. Auch bei "kindersache" kann man manchmal chatten. Schau doch mal rein! . Einige haben auch Freunde, mit denen sie regelmäßig zocken. Doch zumeist sind es nicht die virtuellen Freunde, die für einen da sind, wenn man Hilfe braucht.

Wie wichtig sind dir deine Freunde? Findest du es besser, viele Freunde zu haben oder eher weniger und dafür sehr enge?


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