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Mobbing? – Das kannst du dagegen tun

© bngdesigns / pixabay.comDu wirst von Mitschülern oder andern Kindern beziehungsweise Jugendlichen gemobbt? Du musst schnell etwas dagegen tun. Denn je länger du dich in der MobbingDas Wort leitet sich vom dem englischen Verb "to mob" ab und bedeutet jemanden anpöbeln, schikanieren oder runtermachen. Formen sind Mobbing in der Schule, bei der Arbeit oder im Internet (Cybermobbing).
-Spirale befindest, desto schwieriger ist es, daraus zu entkommen. Wir haben die wichtigsten Tipps für dich gesammelt!  
   
      

  1. Die Sache ernst nehmen: Mobbing ist eine ernste Angelegenheit. Meist hört die Sache nicht von alleine auf, denn die Täter haben Spaß daran und genießen das Gefühl von Macht. Werde also gleich aktiv, bevor es schlimmer wird.
  2. Sich jemandem anvertrauen: Manchmal hilft schon ein ausgebildeter Streitschlichter. Falls es solche bei dir an der Schule nicht gibt, wende dich auf jeden Fall an eine erwachsene Vertrauensperson (z.B. Eltern, Schulsozialarbeiter, Vertrauenslehrer). Auch mit engen Freunden oder Geschwistern zu reden, ist gut. Doch Erwachsenen gelingt es oft besser, in solche Geschehen von außen helfend einzugreifen.
  3. Abstand nehmen: Nimm die Kommentare und Beleidigungen keinesfalls persönlich. Mach dir bewusst, dass Mobbing so gut wie jeden treffen kann. Unternimm etwas Schönes mit Menschen, die dir gut tun (z.B. enge Freunde, Geschwister, Großeltern). Es ist wichtig, dass du auf andere Gedanken kommst.
  4. Stärke zeigen: Die Mobber genießen das Gefühl von Macht, wenn sie andere runtermachen. Sie zielen bewusst auf Schwächen ab. Wenn du dich als Betroffene/r auf die ‚Opferrolle‘ einlässt, wird das Mobbing eher schlimmer. Zeig also Stärke, such dir Verbündete, hol dir Tipps und Infos bei Beratungsstellen oder im InternetDas Internet besteht aus ganz vielen Computern. Diese sind mit Kabeln, meistens mit Telefonkabeln, untereinander verbunden. Da die Computer im Internet wie ein Netz mit Fäden und Knoten verbunden sind, nennt man das Ganze auch ein großes Netzwerk. Auf vielen Computern sind die Informationen und Programme gespeichert, mit denen du diese Seiten, das heißt diese Bilder und Texte sehen kannst. Im Internet kann man surfen, mailen und chatten..
  5. Alles aufschreiben: Führe eine Art Tagebuch darüber, wer wann welche Dinge gesagt oder getan hat. Erstens hilft es dir, dir selbst bewusst zu machen, was alles passiert ist. Und zweitens kannst du diese Notizen deinen Eltern, engen Freunden oder dem Vertrauenslehrer zeigen, wenn du mit ihnen sprichst. Das macht nochmal klar, dass es hier um keine Kleinigkeiten geht und dass du dir die Vorfälle nicht einbildest.
  6. Im Ernstfall - an die Polizei wenden: In einem heftigen Fall kannst du mit deinen Eltern zur Polizei gehen und Anzeige erstatten! Mobbing ist kein Spaß und hat oft schlimme Folgen für die Betroffenen (körperlich, psychischDas Wort kommt aus der Psychologie und bedeutet, dass etwas mit der Seele nicht in Ordnung ist. Wenn man sich selber nicht gut fühlt, weil man wegen etwas traurig ist oder durch jemanden verletzt worden ist.). Einige Formen von Mobbing sind strafbar. Damit die Täter ihre gerechte Strafe bekommen können, müssen diese schlimmen Fälle jedoch zuerst angezeigt werden.

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