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Mobbing? - Hier findest du Hilfe

© geralt / pixabay.comDu hast seit einiger Zeit Stress mit Mitschülern auf dem Schulhof oder im Netz? Da ist eine Gruppe Gleichaltriger, die sich gegen dich verbündet hat? Lass dich nicht weiter fertig machen. Such dir lieber Unterstützung!
  
  
      

Stress mit Gleichaltrigen

Ab und an Streit im Freundeskreis oder in der Schule zu haben, ist total normal. Und irgendwann macht jeder mal einen blöden Kommentar. Aber wenn sich eine Gruppe zusammengeschlossen hat, um dich immer wieder mit Worten zu verletzen oder sogar körperlich gewalttätig wird, dann ist das MobbingDas Wort leitet sich vom dem englischen Verb "to mob" ab und bedeutet jemanden anpöbeln, schikanieren oder runtermachen. Formen sind Mobbing in der Schule, bei der Arbeit oder im Internet (Cybermobbing).
. Das ist unfair und unrecht! Das muss gestoppt werden. Lass dir dabei helfen!
Zuerst solltest du dich unbedingt an eine erwachsene Person aus deinem Umfeld wenden, der du vertraust. Erzähl ihr, was dir passiert und bitte um Unterstützung. Du kannst dich zum Beispiel folgende Personen anvertrauen:

  • deinen Eltern
  • Vertrauenslehrer/in
  • Schulsozialarbeiter/in

Außerdem gibt es viele Hilfeeinrichtungen, an die du dich als Kind oder Jugendlicher wenden kannst, wenn entweder du selbst von Mobbing betroffen bist oder du das bei jemandem aus deinem Freundeskreis mitbekommen hast. Hier findest du Infos und Unterstützung:

  • www.mobbing-schluss-damit.de – Bist du selbst betroffen oder möchtest du jemand anderem helfen, der gemobbt wird? Hier findest du Infos und Notfalltipps. Im ForumDas sind Internetseiten, auf denen diskutiert wird. Hier kann jeder seine Meinung zu einem bestimmten Thema veröffentlichen und die Beiträge der anderen kommentieren. sowie im wöchentlichen ChatChat ist englisch und heißt soviel wie "schwatzen". Im Internet können Menschen miteinander chatten, das heisst sie schreiben zur selben Zeit einander, anstatt zu reden. Auch bei "kindersache" kann man manchmal chatten. Schau doch mal rein! kannst du dich mit Gleichaltrigen austauschen.
  • www.nummergegenkummer.de - Das Kinder- und Jugendtelefon der Nummer gegen Kummer hilft Dir bei Sorgen. Du erreichst die Berater/innen montags bis samstags zwischen 14 und 20 Uhr. Übers Festnetz wählst du 116111, übers Handy 0800/110333 (kostenlos). Das Team von Nummergegenkummer bietet außerdem auch eine E-MailE-Mail ist die Abkürzung für elektronische Post (englisch: "electronic mail"). Das sind Briefe, die man im Internet verschicken kann. E-Mail-Adressen haben immer das Zeichen @ zwischen dem Namen des Besitzers und der Adresse, bei der dein Postfach angemeldet ist. Diese Adresse setzt sich zusammen aus dem Namen des Anbieters (z. B. kindersache) und dem Land, wo der Anbieter seine E-Mail-Adressen anbietet (also .de = Deutschland). So kommt dann z. B. eine E-Mail-Adresse wie beispiel@kindersache.de zustande.-Beratung an.
  • www.schueler-gegen-mobbing.de  – Diese Internetseite wird von einem Studenten angeboten, der Mobbing aus seiner eigenen Schulzeit kennt und den heutigen Kids helfen will, da rauszukommen. Du findest auf der Seite viele hilfreiche Infos und kannst dich mit Gleichaltrigen austauschen, die auch von Mobbing betroffen sind.
  • www.jugend.bke-beratung.de – Dies ist ein Online-Beratungsangebot speziell für ältere Kinder bzw. Jugendliche. Hier werden Einzelberatungen über E-Mail und Chat angeboten. Ansonsten können die Nutzer auch in Themenchats und Foren über ihre Sorgen sprechen und sich Tipps holen. Hierfür muss man sich allerdings vorher registrieren.
  • www.polizei-beratung.de – Die Polizei bietet Anti-Mobbing-Trainings an Schulen sowie Beratung bei Mobbing-Vorfällen an. Suche mit deinen Eltern eine Beratungsstelle in deiner Nähe. Im richtig schlimmen Fall könnt ihr auch eine Strafanzeige gegen den/die Täter(in)  bei der nächsten Polizeidienststelle aufgeben.

Cybermobbing

© kropekk_pl / pixabay.comWerden im Netz gemeine Gerüchte über dich verbreitet, wirst du wiederholt beleidigt oder bekommst Droh-Nachrichten? Für viele Kids steht solcher Online-Stress leider an der Tagesordnung. Erst einmal heißt es wieder: Wende dich an eine erwachsene Vertrauensperson! Zusätzlich dazu kannst du dir hier gute Infos und konkrete Unterstützung holen:

  • www.i-kiz.de - Das Zentrum für Kinderschutz im Internet (kurz: I-KiZ) bietet eine Hilfeseite an. Hier kannst du melden, wenn du im Netz belästigt wirst oder unangenehme Inhalte erhalten oder gesehen hast, die überhaupt nichts für Kinder und Jugendliche sind.
  • www.handysektor.de – Hier findest du viele Infos rund um den sicheren Umgang mit mobilen MedienDas Wort Medium (die Einzahl von Medien) kommt wie viele Fremdwörter aus dem Lateinischen und bedeutet: "Vermittler". Mit einem Medium kann man nämlich Informationen und Daten weiterleiten. Es gibt ganz klassische Medien wie die Sprache, Briefe, Bücher oder Zeitungen. Elektronische (digitale) Medien wie das Fernsehen oder das Internet bezeichnet man oft als "Neue" Medien. Medien, die sich an sehr viele Menschen richten, nennt man Massenmedien. Damit sind vor allem die großen Zeitungen, Fernsehen, Radio oder Websites im Internet gemeint., Tipps gegen Cybermobbing und Stress im Netz. Bei speziellen Fragen kannst du dich per Email an die Redaktion wenden.  
  • www.juuuport.de – Dies ist eine Beratungs-Plattform von Jugendlichen für Jugendliche. Wenn du also Hilfe oder Rat bei einem Problem suchst, bist du hier richtig. Du kannst deine Fragen entweder im Forum mit anderen besprechen oder dich persönlich per E-Mail beraten lassen.
  • www.saferinternet.at – Auf dieser Plattform findest du viele Infos und Tipps zu Cybermobbing. Wenn du in Österreich wohnst, kannst du dich telefonisch über die Nummer 147 oder per E-Mail kostenlos beraten lassen.
  • www.internet-beschwerdestelle.de – Hier hast du die Möglichkeit (zusammen mit deinen Eltern) onlineOnline (übersetzt soviel wie "verbunden") ist man, wenn der Computer eingeschaltet und mit dem Internet verbunden ist. Sobald diese Verbindung abgebrochen wird, ist man offline. eine Beschwerde über unterwünschte Emails sowie fremdenfeindliche  oder jugendgefährdende Inhalte im Internet einzureichen. Diese wird dann rechtlich geprüft. Liegt ein Gesetzesverstoß vor, kann die Beschwerdestelle direkt eingreifen (z.B. Anweisung zum Löschen des Inhalts).
  • www.polizei-beratung.de – Auch die Seite der Polizei bietet nützliche Hinweise und Ratschläge, falls du von Cybermobbing betroffen bist.

Wie du siehst, gibt es viele Stellen, an die du dich wenden kannst. Lass dich also nicht verrückt machen, sondern fass dir ein Herz und hol dir Hilfe. Damit mit dem Mobbing endlich Schluss ist!


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