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Was hat Ernährung mit Umweltschutz zu tun?

© Wolfgang Floedl, pixelio.de

Eine ganze Menge! Bei uns erfährst du die besten Tipps, worauf du beim Einkauf achten kannst. Damit kannst du deinen eigenen Beitrag zum Umweltschutz leisten. Lies nach und mach dich schlau!
 

Tipp 1: Essen aus der Heimat kaufen

Äpfel aus Griechenland, Tomaten aus Spanien und Bananen aus Costa Rica – Obst und Gemüse haben manchmal einen ganz schön langen Weg hinter sich, bevor sie zu uns gelangen. Von wegen frisch gepflückt! Es dauert oft Tage, manchmal sogar Wochen, bis die Produkte im Supermarktregal landen. Deshalb schmecken sie auch nicht so gut. Bananen werden beispielsweise grün geerntet. Auf ihren langen Weg bis nach Deutschland reifen sie nach.


Den weiten Weg legen die Waren in großen Containerschiffen, Lastwagen und manchmal sogar in Flugzeugen zurück. Ganz klar: das ist nicht gut für die Natur. Viel Benzin wird dafür verbraucht und Abgase in die Luft ausgestoßen. Also, schau auf das Etikett, woher das Obst oder Gemüse stammt und vergleiche es mit anderen Angeboten.
 

© Romi, pixabay.com Außerdem solltest du hauptsächlich Obst- und Gemüsesorten der Saison kaufen. Jedes Obst hat eine natürliche Erntezeit. Erdbeeren im Sommer, Orangen im Winter, Äpfel im Herbst (die können allerdings gelagert werden, darum kannst du sie das ganze Jahr bedenkenlos kaufen). Obstsorten, die in ihrer natürlichen Jahreszeit geerntet werden, schmecken auch viel besser. Wer isst schon gern Erdbeeren im Winter?

Tipp 2: Weniger Fleisch essen

Die Deutschen essen zu viel Fleisch und Wurst. Das ist zum einen nicht gut für den eigenen Körper, zum anderen ist es schädlich für die Umwelt. Warum? Kühe stoßen zum Beispiel viel Methan aus, sie pupsen und rülpsen stinkendes umweltschädliches Gas. Meistens werden sie in riesigen Ställen gehalten, da bildet sich eine ganz schöne Dunstwolke.

 
© Jasper J., pixelio.deTiere benötigen außerdem sehr viel Fressen. Rund 80 Prozent des Tierfutters für Schweine und Rinder wird aus Südamerika eingeführt. Denn so viel kann Deutschland nicht anbauen. Dort werden große Flächen des Regenwaldes zerstört, um Platz für Felder zu schaffen. Es ist ein sehr weiter Weg von Südamerika nach Deutschland (wieder Containerschiffe und LKWs) – was nicht gut für unsere Natur ist.
 
Die Umweltorganisation WWF hat errechnet, dass jeder Deutsche rund 1.560 m² Ackerfläche durchschnittlich pro Jahr für sein Essen beansprucht. Das ist in etwa die Größe von zwei Handballfeldern. Auf der Ackerfläche sind Getreide, Tiere, Obst und Gemüse zu finden. Der größte Anteil aber wird für den Anbau von Tierfutter benötigt. Forscher und Ärzte empfehlen, dass Erwachsene nicht mehr als 350 Gramm Fleisch und Wurst in der Woche zu sich nehmen sollten. Das sind 2 Stück Fleisch in einer Woche! So schonen wir nicht nur unseren Körper, sondern auch die Umwelt.
 
Achten deine Eltern darauf, woher das Essen stammt, das ihr kauft? Wie viel Fleisch isst du?


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Eure Kommentare

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Also ich esse sehr wenig Fleisch, aber mein Ziehvater isst so gut wie jeden Tag Fleisch, deswegen währe ich dafür das es eine fleischsteuer gibt. Man kauft das Fleisch und die Steuer bezahlt man das man sich nochmal überlegt Ober 3 Steaks oder 13 Steaks. Ich finde das eine sehr gute Idee . Und was sind eure Vorschläge ❤️?

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also ich finde ernährung toooooolllllll

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