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Wassermangel auf der Erde – Die Gründe

© Robson / pixelio.deFast zwei Drittel (also 66 Prozent) unserer Erde sind mit Wasser bedeckt. Da müsste man doch meinen, dass für alle genug da ist, oder? Leider nicht! Wir erklären dir, woran das liegt.  
 

Von den riesigen Mengen an Wasser, die auf der Erde vorhanden sind, sind nur etwa 3 Prozent Süßwasser. Nur dieses eignet sich - im Gegensatz zum Salzwasser - zum Trinken, Kochen, Waschen und Blumen gießen. Also gibt es von dem Wasser, welches wir Menschen nutzen, nur sehr wenig auf der Erde. Umso wichtiger ist es, sorgsam damit umzugehen und es nicht zu verschmutzen. Hinzu kommt, dass die Süßwasserbestände weltweit abnehmen. Dafür gibt es drei hauptsächliche Gründe.

1. Die Temperatur steigt

Viele Gegenden werden heutzutage immer trockener, weil es wenig regnet. Ein entscheidender Grund dafür, ist die globale Erwärmung, also der weltweite Anstieg der Temperatur. Die Trockenheit hat schwierige Folgen: Zum Beispiel Buschbrände in Nordamerika und Australien sowie Wassermangel in vielen Gegenden Afrikas. Und auch hier in Europa sind die Auswirkungen schon spürbar: Im Jahr 2015 musste beispielsweise jeden Tag Wasser in die Schweizer Alpen geflogen werden, weil es dort kein Trinkwasser mehr gab!

2. Es wird immer mehr produziert

Die Rohstoffgewinnung für so gut wie alle Materialien und auch für den Anbau von Lebensmitteln verschluckt also viel Wasser, auch wenn du das am Endprodukt nur selten erkennen kannst.
 
© Gaertringen / pixabayEin Beispiel hierfür sind die Baumwollfarmen in Kasachstan. Das ist ein Land in Asien, das südlich von Russland liegt. Laut Experten sind diese Farmen mit dafür verantwortlich, dass der Aralsee immer mehr austrocknet. Denn Baumwolle benötigt unglaublich viel Wasser: Um eine einzige Jeans herzustellen, werden beispielsweise 11.000 Liter benötigt – ein Großteil davon fließt in den Anbau, der Rest in die Produktion. Zum Vergleich: Wenn ein Erwachsener jeden Tag 2 Liter Wasser trinkt, verbraucht er in einem Jahr 730 Liter.

3. Viele Quellen versiegen

Aber auch durch Bohrungen können Trinkwasserquellen verschmutzt werden oder sogar versiegen, weshalb manche Dörfer plötzlich Probleme mit der Wasserversorgung bekommen können. Solche Bohrungen werden beispielsweise für Pumpspeicherkraftwerke gemacht. Das sind Anlagen, mithilfe derer elektrische Energie gespeichert werden kann. Solche gibt es auch in Deutschland.
 

Wie geht es weiter?

Laut Schätzungen von Experten leiden in 15 Jahren über die Hälfte aller Länder an Wassermangel. Ein einziger Mensch verbraucht durchschnittlich über eine Million Liter Wasser im Jahr – mehr als 10.000 volle Badewannen. Kaum vorstellbar, oder? Wir sollten also alle schonender mit dem knappen Wasser umgehen. Daher haben wir ein paar Tipps zum Wassersparen gesammelt. Schau doch mal rein!
 


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