UN-Kinderrechtskonvention

Ar­ti­kel 14: Mein Glau­ben

 

Was Leo und Lupe dazu sagen...

„Abgesehen von unserer Meinung sind auch unsere Gedanken frei!“, erklärt Leo den Artikel. „Da gibt es doch auch ein Lied darüber...“, überlegt Lupe laut. „Ja, das kenne ich auch!“, stimmt Leo ihm begeistert zu. Frau Schramm nickt lächelnd: „Das ist ein ganz wichtiges Recht! Niemand darf euch vorschreiben, was ihr denken oder glauben sollt! Dazu gehört auch, dass ihr euch für eine Religion entscheiden könnt oder eben auch nicht!“

„Mein Freund Tayfun ist Moslem! Schon seit er ganz klein ist, geht er mit seiner Familie in die Moschee! Er hat mir schon viele spannende Dinge über seinen Glauben erzählt!“, antwortet Lupe.

„Eltern helfen ihren Kindern dabei, sich über bestimmte Themen eine eigene Meinung zu bilden! Oft machen sie die Kinder auch mit ihrem Glauben vertraut! Das kann manchmal ganz schön schwierig sein! Einerseits sollen Kinder selbst entscheiden, ob sie in die Moschee, die Kirche oder in die Synagoge gehen! Andererseits leiten die Eltern die Kinder bei ihrer Religion an! Es ist wichtig, dass die Eltern das Recht der Kinder achten, sich selbst zu entscheiden!“, erzählt Frau Roth.

„Genau, Tayfun geht auch aus freien Stücken in die Moschee und nicht, weil es seine Eltern wollen.“, fügt Lupe hinzu.

„Es gibt viele verschiedene Glaubensrichtungen. Christen, Muslime und Juden dürfen ihre Meinungen alle gleich frei äußern! Dabei müssen sie aber darauf achten, dass sie keine Gesetze verletzen oder die Grundrechte eines anderen Menschen einschränken.“, stellt Frau Roth fest.

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wir haben auch einen in der klasse, der ist kein christ und kommt aus iran, aber er wurde auch direkt aufgenommen.

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GUT erklärt Leo