UN-Kinderrechtskonvention

Ar­ti­kel 21: Ad­op­ti­on

a) stellen sicher, daß die Adoption eines Kindes nur durch die zuständigen Behörden bewilligt wird, die nach den anzuwendenden Rechtsvorschriften und Verfahren und auf der Grundlage aller verläßlichen einschlägigen Informationen entscheiden, daß die Adoption angesichts des Status des Kindes in bezug auf Eltern, Verwandte und einen Vormund zulässig ist und daß, soweit dies erforderlich ist, die betroffenen Personen in Kenntnis der Sachlage und auf der Grundlage einer gegebenenfalls erforderlichen Beratung der Adoption zugestimmt haben;

b) erkennen an, daß die internationale Adoption als andere Form der Betreuung angesehen werden kann, wenn das Kind nicht in seinem Heimatland in einer Pflege- oder Adoptionsfamilie untergebracht oder wenn es dort nicht in geeigneter Weise betreut werden kann;

c) stellen sicher, daß das Kind im Fall einer internationalen Adoption in den Genuß der für nationale Adoptionen geltenden Schutzvorschriften und Normen kommt; treffen alle geeigneten Maßnahmen, um sicherzustellen, daß bei internationaler Adoption für die Beteiligten keine unstatthaften Vermögensvorteile entstehen;

d) fördern die Ziele dieses Artikels gegebenenfalls durch den Abschluß zwei- oder mehrseitiger Übereinkünfte und bemühen sich in diesem Rahmen sicherzustellen, daß die Unterbringung des Kindes in einem anderen Land durch die zuständigen Behörden oder Stellen durchgeführt wird.

 

Was Leo und Lupe dazu sagen...

„Es ist so traurig, wenn Kinder von ihren Eltern getrennt werden!“, meint Leo. „Das stimmt, aber manchmal geht das nicht anders. Der Staat muss dann dafür sorgen, dass die Kinder woanders gut untergebracht werden! Das Jugendamt sucht dann eine neue Familie für das Kind aus“, antwortet Frau Roth.

„Dann kriegt das Kind einen neuen Vater, eine neue Mutter und ein neues Zimmer!“, stellt Lupe fest. „Ja, da hast du Recht! Aber vorher überprüft das Jugendamt, ob die neue Familie auch für ein Kind sorgen kann!“, fügt Lupes Mutter hinzu. „Haha, die werden dann erst einmal richtig unter die Lupe genommen!“, sagt Lupe fröhlich.

„Genau, Es ist wichtig, dass die neuen Eltern liebe Menschen sind und sich gut um ihr Kind kümmern werden. Sie dürfen also nicht gemein sein und keine Verbrechen begangen haben. Außerdem muss entweder der Mann oder die Frau eine feste Arbeit haben, damit sie auch Geld haben, um für das Kind zu sorgen! Das Kind soll ja in einem schönen Zuhause mit netten Eltern aufwachsen.“, stellt Frau Roth fest.

 

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Eure Kommentare

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Aha sehr interesant!

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schlecht erklärt, also für kinder

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DAS SIND NICHT VIELE DETAILS ABER TROTZDEM GUT

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Traurig , aber besser als keine Eltern!!! :-)

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AHA, SCHÖN ZU WISSEN!!!!