UN-Kinderrechtskonvention

Ar­ti­kel 23: Kör­per­li­che und geis­ti­ge Be­hin­de­run­gen

2. Die Vertragsstaaten erkennen das Recht des behinderten Kindes auf besondere Betreuung an und treten dafür ein und stellen sicher, daß dem behinderten Kind und den für seine Betreuung Verantwortlichen im Rahmen der verfügbaren Mittel auf Antrag die Unterstützung zuteil wird, die dem Zustand des Kindes sowie den Lebensumständen der Eltern oder anderer Personen, die das Kind betreuen, angemessen ist.

3. In Anerkennung der besonderen Bedürfnisse eines behinderten Kindes ist die nach Absatz 2 gewährte Unterstützung soweit irgend möglich und unter Berücksichtigung der finanziellen Mittel der Eltern oder anderer Personen, die das Kind betreuen, unentgeltlich zu leisten und so zu gestalten, daß sichergestellt ist, daß Erziehung, Ausbildung, Gesundheitsdienste, Rehabilitationsdienste, Vorbereitung auf das Berufsleben und Erholungsmöglichkeiten dem behinderten Kind tatsächlich in einer Weise zugänglich sind, die der möglichst vollständigen sozialen Integration und individuellen Entfaltung des Kindes einschließlich seiner kulturellen und geistigen Entwicklung förderlich ist.

4. Die Vertragsstaaten fördern im Geist der internationalen Zusammenarbeit den Austausch sachdienlicher Informationen im Bereich der Gesundheitsvorsorge und der medizinischen, psychologischen und funktionellen Behandlung behinderter Kinder einschließlich der Verbreitung von Informationen über Methoden der Rehabilitation, der Erziehung und der Berufsausbildung und des Zugangs zu solchen Informationen, um es den Vertragsstaaten zu ermöglichen, in diesen Bereichen ihre Fähigkeiten und ihr Fachwissen zu verbessern und weitere Erfahrungen zu sammeln. Dabei sind die Bedürfnisse der Entwicklungsländer besonders zu berücksichtigen.

 

Was Leo und Lupe dazu sagen...

„Alle Kinder sind gleich und müssen geschützt werden! Das steht schon in Artikel 2. Doch manche Kinder sind auf unsere besondere Hilfe angewiesen!“, erklärt Lupes Mutter.

„Manche Kinder haben Probleme beim Sehen, Hören oder beim Laufen.“, erzählt Frau Roth.

„Sie wurden blind oder taub geboren oder hatten einen schweren Unfall! Andere Kinder haben Schwierigkeiten beim Lernen, weil sie nicht so gut denken können. Diese Kinder haben eine Behinderung und brauchen unsere Hilfe.“

„Aber sie haben die gleichen Rechte wie wir oder?“, fragt Lupe. „Genau, nur können sie sich meist nicht allein dafür einsetzen! Wenn ein anderer ihnen zum Beispiel weh tut, fällt es ihnen schwer, sich zu beschweren!“, antwortet seine Mutter.

„In manchen Klassen gibt es eine zweite Lehrerin. Die hilft zum Beispiel Kindern, die beim Lernen gefördert werden müssen. Alle diese Kinder sollen genauso sicher aufwachsen wie ihr!“, erklärt Frau Roth.
 

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Eure Kommentare

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[Anmerkung der Redaktion: Wir wurden darauf hingewiesen, dass die Rechte von seelisch Behinderten, gar nicht im Artikel erwähnt werden. Das stimmt leider, die Kinderrechtskonvention hat hier eine Gruppe von Kindern im Artikel nicht beachtet oder zumindest vergessen, sie explizit zu erwähnen.
Wir von der kindersache-Redaktion, sind jedoch der Meinung, dass natürlich auch seelisch behinderte Kinder, ein erfülltes und menschenwürdiges Leben führen soll, welche die Würde des Kindes wahren, seine Selbständigkeit fördern und seine aktive Teilnahme am Leben der Gemeinschaft erleichtern.
Sollten Erwachsene in Zukunft Hinweise, Fragen oder Anregungen zu bestimmten Artikeln haben, bitten wir Sie, sich über das Kontaktformular mit uns in Verbindung zu setzten, da diese Seite für Kinder gedacht ist und die Internetseite Kindern die Möglichkeit geben soll, sich auszutauschen.]

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ich bin selbst behindert man sieht es mir nicht an aber ich kann nicht sehr viel machen .ich finde es gut das sich viele dafür einsetzen .
danke

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zum glück sitzt bei mir niemand im rollstuhl :) aber die anderen leute :(

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Wir müssen in der Schule auch was über behinderte Kinder schreiben, was sie für Probleme im Alltag haben und wie die Zukunft aussehen sollte von behinderten Leuten :)

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meine cousine sitzt auch im rollstuhl

eine freundin von mir in der klasse kann nicht sogut laufen. sie kann nicht in der pause rumrennen und toben wie andere kinder. das ist schon blöd

 

 

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mein vater hatte einen autounfall und hat einen Genickbruch überlebt und er ist normal
aber trotzdem gildet er als behindert
selbst brilleträger sind behindert nehmlich ``Sehbehindert``

ich wollte das nur mal so los werden

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Ich finde man solllten behinderten helfen ich hbae eine Onkel der Béhnidert ist und sich nicht selbstständig helfen kann . Meiner Freundin geht änlich ! Aber bei ihr ist es anderes . Ihr Vater hat nämlich einen Schlaganfall gehabt !
Meine méinung hilfe ist nötig !!!

Ihre Melinda !

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behinderte sollten so behandelt werden wie alle anderen !!!!!

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Ich finde das behinderte ein ebenso tolles Leben haben sollen wie unbehinderte Menschen.Ich finde gut was geschrieben ist