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5 Jah­re da­nach: Wie sieht es heu­te in Fu­kus­hi­ma aus?

Weiterhin stark verstrahlt

Am 11. März 2011 gab es in Japan ein starkes Erdbeben und einen riesigen Tsunami. Die Flutwelle traf das Atomkraftwerk Fukushima. Dadurch kam es zu einer schlimmen Kettenreaktion und es trat radioaktive Strahlung aus. Die komplette Landschaft rund um das Kraftwerk wurde kilometerweit verseucht. Da radioaktive Strahlung lebensgefährlich ist, mussten tausende Menschen von dort fliehen. Auch heute, fünf Jahre danach, können sie nicht in alle Gebiete zurück. Denn die verstrahlten Gebiete sind immer noch nicht bewohnbar. Aber auch in die wieder bewohnbaren Gebiete will kaum jemand hin.

Rückkehr zur Atomenergie

Ein großes Problem ist das Atomkraftwerk, denn es soll abgebaut werden. Aber aufgrund der großen Verstrahlung gehen die Arbeiten nur sehr langsam voran. Der Abbau wird wohl noch Jahrzehnte dauern. Weil der Kern des Kraftwerks so gefährlich ist, konnte ihn bis heute kein Mensch betreten. Obwohl es so eine schlimme Katastrophe war, setzt sich die japanische Regierung weiterhin für Atomenergie ein. Die damals zur Sicherheit abgeschalteten Atomkraftwerke des Landes sollen nach und nach wieder Energie produzieren. Der Großteil der Bevölkerung ist allerdings dagegen.

Hast du schon einmal was von Fukushima gehört? Denkst du, dass es die richtige Entscheidung ist, die Atomkraftwerke wieder einzuschalten?

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