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Die Bun­des­kanz­le­rin und das Flücht­lings­mäd­chen Reem

Warum weinte das Mädchen?

Reem ist 14 Jahre alt und stammt aus dem Libanon. Sie flüchtete vor vier Jahren mit ihrer Familie aus der Heimat. Reem spricht mittlerweile fließend deutsch und hat sich in Deutschland gut eingelebt. In einer Talkshow berichtete sie Angela Merkel ihre Geschichte. Sie erzählte auch, dass ihrer Familie die Abschiebung droht. Abschiebung bedeutet, dass die Familie in ihre Heimat zurückkehren muss und nicht länger in Deutschland bleiben darf. „Nicht alle können bleiben“, sagte Angela Merkel daraufhin. Dann fing Reem bitterlich an zu weinen. Die Bundeskanzlerin versuchte sie zu trösten.
 

Ein neues Gesetz ab August

Dass Angela Merkel so reagiert hat, findet Reem im Nachhinein ok. Auch die Bundeskanzlerin findet, dass sie gut reagiert hat. Denn sie kann ja nicht einfach Versprechungen machen. Der Fernsehauftritt wird jedoch viel diskutiert. Viele finden, dass Flüchtlinge, die sich so gut bei uns eingelebt haben, die Chance bekommen sollten, bleiben zu dürfen. Im August wird nun ein neues Gesetz in Kraft treten. Flüchtlingskinder, die mindestens vier Jahre eine deutsche Schule besucht haben, sollen nicht mehr abgeschoben werden. Sie bekommen dann das Recht zu bleiben.
 

Wie findest du Angela Merkels Reaktion? Sollten Flüchtlinge in Deutschland bleiben dürfen, wenn sie sich so gut eingelebt haben wie Reem?

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