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Flücht­lings­kri­se: Der Win­ter bringt vie­le Pro­ble­me

Viele Flüchtlinge sind in Zelten untergebracht

Langsam wird es kälter draußen. Das ist besonders für die vielen Flüchtlinge, die in Deutschland in Zelten untergebracht sind, furchtbar. Die Zelte können nur notdürftig beheizt werden und werden nicht richtig warm. Dadurch werden die Decken und Sachen feucht und klamm. Für viele Menschen, die auf Asyl hoffen, ist es der erste richtige Winter. Sie kennen solche Temperaturen nicht und frieren schneller. Sie brauchen warme Kleidung und warme Schuhe. Es gibt zwar viele Spenden, doch es wird auch immer noch mehr gebraucht.
 

Draußen ist es kalt

Wenn es draußen kalt und dunkel ist, verbringt man viel mehr Zeit drinnen. Gerade in den großen Notunterkünften, in denen viele Menschen zusammen leben, ist das nicht schön. Menschen leben dicht beieinander und haben kaum Platz für sich. So verbreiten sich Krankheiten schneller. Ärzte warnen schon jetzt vor der Grippe und empfehlen eine Impfung. Genug Impfstoff wird es aber nicht geben. Ein anderes Problem: Wenn die Flüchtlinge ewig in Ungewissheit warten müssen, kann sich Frust aufstauen und es kann schneller zu Streit und Konflikten kommen. Auch die vielen freiwilligen Helfer, die Einrichtungen unterstützen, werden immer weniger. Die meisten haben auch einen Beruf und können nicht auf Dauer freiwillig arbeiten. Doch werden sie dringend gebraucht. Der kommende Winter wird eine große Herausforderung für die Einrichtungen, in denen Flüchtlinge derzeit unterkommen.  

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