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Im­mer we­ni­ger Schmet­ter­lin­ge

40 Prozent weniger Arten

Hast du in letzter Zeit Schmetterlinge beobachten können? Gerade im Sommer sollten eigentlich viele bunte Falter auf Wiesen und in Parks zu sehen sein. Es ist nicht nur eine Vermutung, dass es bei uns immer weniger Schmetterlinge gibt. Forscher können das auch nachweisen: Im Jahr 2010 wurden in einer schmetterlingsreichen Gegend in Bayern 71 Schmetterlingsarten gezählt. Um 1840 waren es noch 117 Tagfalter und Kleinschmetterlinge. Die Forscher meinen, dass dieser Rückgang der Arten um 40 Prozent auch in ganz Europa zu beobachten ist.
 

Empfindliche Tiere

Schmetterlinge sind sehr empfindlich und nicht sehr anpassungsfähig. Sie leben in zwei Lebenszyklen: aus dem Ei schlüpft eine Raupe, die sich im Kokon verpuppt. Als Schmetterling leben sie nur wenige Wochen. Viele Falter brauchen deshalb zwei verschiedene Lebensräume. Einige Arten sind so speziell, dass sie ihre Eier nur an einer bestimmten Pflanzenart ablegen. Die Veränderung der Umwelt durch Verkehr, Viehzucht und Ackerbau war in den letzten Jahren nicht gut für Schmetterlinge. Auch das Düngen der Felder beeinflusst ihren Lebensraum. Die Forscher meinen, dass Korridoren, also wild bewachsene Streifen, den Schmetterlingen helfen könnten.

Auch du kannst helfen! Einfach bunte Blumenmischungen aussäen, damit die Schmetterlinge Nahrung finden!

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Das ist unser Thema in NMG
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Sehr gut 
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Viele bunte Blumen für die Schmetterlinge.
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Ich finde es super!
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super gut😃