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Mus­li­me fei­ern En­de der Fas­ten­zeit

Das Fest des Fastenbrechens

Am Ende des Ramadan wird das Fest des Fastenbrechens gefeiert. Im arabischen Raum heißt es „Id al-Fitr“ (deutsch: "Fest des Essens"). In der Türkei wird es "Seker Bayrami" (deutsch: "Zuckerfest") genannt. Für viele Muslime ist das Fest eines der wichtigsten Ereignisse des Jahres. Es bildet des Abschluss des heiligen Monats Ramadan, in welchem die Gläubigen von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang nichts essen oder trinken dürfen. So sollen sie sich auf ihren Glauben besinnen und lernen, dass genug Essen zu haben nicht selbstverständlich ist. Jedes Jahr ist der Ramadan zu einem anderen Zeitpunkt. Dieses Jahr hatte er am 6. Juni begonnen. Seit Dienstag ist er nun zu Ende und rund 1,6 Milliarden Muslime auf der ganzen Welt feiern dies mit ihren Familien und Freunden. Die Feierlichkeiten dauern insgesamt drei Tage.

Gemeinsam essen, trinken und beten

Beim Fest des Fastenbrechens spielt das Beten eine große Rolle. Die Gläubigen kommen in Moscheen und auf Plätzen zusammen, um gemeinsam zu beten. Sie danken ihrem Gott Allah dafür, dass sie das Fasten geschafft haben. Danach gibt es riesige Feiern. Alle Freunde und Verwandte treffen sich. Es werden ganze Festmähler aufgefahren und man trinkt und isst viel. Oft gibt es auch Geschenke. Gerade bei türkischen Feiern gibt es zu diesem Anlass viele Süßigkeiten und süßes Gebäck. Daher stammt auch der Name "Zuckerfest".

Mehr Infos zum Thema findest du hier:

Feierst du auch das Ende des Ramadan? Oder kennst du jemanden, der es feiert?
 

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