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Schu­le: Wie viel Nach­hil­fe ist nö­tig?

Das große Ziel: besser werden

Eine deutschlandweite Befragung von Eltern hat herausgefunden, dass sehr viele Schüler Nachhilfeunterricht bekommen. Und das nicht nur, wenn sie schlechte Zensuren nach Hause bringen. Jeder dritte Schüler, der Mathe-Nachhilfe nimmt, hat einen Notendurchschnitt zwischen 3 und einer guten 2. Also bekommen viele Kinder und Jugendliche, die eigentlich schon ziemlich gut in der Schule sind, eine extra Förderung, damit sie noch besser werden. Auf Gymnasien betrifft das sogar jeden fünften Schüler. 

Wer ist verantwortlich: Schule oder Eltern?

Muss das wirklich sein?, fragen da einige. Besonders diejenigen, die auf das deutsche Bildungssystem nicht gut zu sprechen sind. Sie meinen, dass eigentlich die Schule dafür sorgen sollte, dass jedes Kind auch ohne Nachhilfe gut im Unterricht mitkommt. Doch viele der befragten Eltern fühlen sich selbst verantwortlich. Sie sind überzeugt, dass eine besondere Förderung ihren Kinder zugute kommt. Denn mit besseren Noten haben diese bessere Chancen aufs Gymnasium zu kommen und können sich später ein interessantes Studium oder eine gute Ausbildung aussuchen. 
 

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Ick bekomm keine Nachhilfe