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Stör­che ha­ben zu we­nig Nach­wuchs

Späte Rückkehr

Störche sind Zugvögel, die jedes Jahr im Süden überwintern. Dieses Jahr sind viele Störche erst sehr spät nach Deutschland zurückgekehrt. Der Grund: Auf den Flugrouten herrschte zu schlechtes Wetter. Deshalb sind manche erst im Mai hier angekommen und haben nicht mehr angefangen zu brüten. Auch war es dann hier viel zu trocken. So wurde den Störchen die Nahrungssuche erschwert. Das es Schwankungen gibt, ist nicht ungewöhnlich. Doch müssen diese in den anderen Jahren wieder ausgeglichen werden. Sonst ist der Bestand in Gefahr. In Deutschland gab es im Jahr 2014 insgesamt 6.150 Storchenpaare, die meisten leben in Brandenburg.
 

Über Störche

Weißstörche fliegen bis zu 10.000 Kilometer, um in ihr Winterquartier zu gelangen.  Je nach Region nehmen sie zwei unterschiedliche Routen. Die Störche aus östlichen Gebieten Deutschlands fliegen über die Türkei bis nach Afrika. Das ist ein langer und beschwerlicher Weg, in denen die Störche auch viele Gefahren ausgesetzt sind. Die Störche aus Westdeutschland überwintern in Spanien oder Portugal, manche fliegen noch weiter nach Westafrika. Storche sind ihrer Heimat sehr treu, sie kommen immer zurück zu ihrem Horst (so nennt man das Storchennest), um dort zu brüten. Weißstörche können bis zu 30 Jahre alt werden.
 
Hast du schon viele Storche dieses Jahr beobachten können?

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