UN-Abkommen: Deutschland schützt offiziell Hohe See
Vereinte Nationen zusammen für mehr Meeresschutz
Deutschland ist dem UN-Hochseeschutzabkommen (BBNJ-Abkommen) beigetreten. Das Abkommen der Vereinten Nationen ist seit Anfang des Jahres in Kraft. Es regelt, wie die Hohe See mehr geschützt werden kann. Das sind zwei Drittel des Meeres. Die Wissenschaft beweist, dass sich Meere erholen können. Dafür braucht es aber bestimmte Rückzugs-Räume. Im Abkommen werden bestimmte Regeln festgelegt, an die sich alle Staaten halten müssen. Organisationen und Schiffe müssen auf Hoher See die BBNJ-Regeln befolgen.
Was ist die Hohe See?
Die Hohe See wird nicht von einem bestimmten Land kontrolliert. Sie gehört also allen. Die Meeresgebiete machen rund 60 Prozent der Weltmeere aus.
Gesunde Meere sind wichtig für den Klimaschutz. Im Meer wird Wärme gespeichert. Dadurch wird die Menge an CO2 gesenkt.
Regeln des UN-Hochseeschutzabkommens
Bisher gab es für die Hohe See keine einheitlichen Regeln. Mit dem Abkommen wird neu bestimmt, wie die Natur und Umwelt geschützt werden sollen. Es soll zum Beispiel Meeresschutzgebiete geben. Außerdem sollen sogenannte Umweltprüfungen gemacht werden. Dabei wird getestet, wie umweltverträglich der Mensch mit dem Meer umgeht und es nutzt. Und welche Auswirkungen das auf Lebewesen im Meer hat. Es sollen alle Länder dabei mit geeigneter Technik unterstützt werden.
Anfang 2027 wird eine erste Konferenz der Vereinten Nationen stattfinden. Diese regelt die Zusammenarbeit der Staaten in Zukunft.
Warum findest du, muss das Meer geschützt werden?