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Ver­fas­sung­kla­ge: Wahl­recht für Kin­der ge­for­dert

Das Wahlrecht in Deutschland gilt nämlich erst ab 18 Jahren. In dieser Woche haben Julius und sein Vater deshalb eine Klage beim Bundesverfassungsgericht eingereicht. Sie fordern, dass die Bundesrepublik ihre Gesetze ändert, damit zukünftig jedes Kind in Deutschland die Möglichkeit hat, bei politischen Entscheidungen mitzubestimmen.

Nicht nur die Bremers sondern auch viele andere Menschen sind der Meinung, dass Kinder die Möglichkeit haben sollten, ihre Umgebung selbst mit zu gestalten. Das betrifft nicht nur zu Hause, sondern auch die Politik. Mit dem Wahlrecht könnten Kinder sich besser für ihre eigenen Interessen einsetzen und hätten die Chance politisch mit zu bestimmen. Sie sind ja schließlich auch selbst von den Entscheidungen der Regierungen betroffen.

Die Idee ist: Hätten Kinder das Wahlrecht, dann müssten Parteien sich natürlich mehr darum bemühen, bei der Wahl auch die Stimmen von Kindern zu erhalten und würden den Wünschen der Kinder wahrscheinlich mehr Beachtung schenken. Wir können also gespannt sein, ob Familie Bremers Beschwerde Erfolg haben wird und ob Julius und andere interessierte Kinder bei den nächsten Wahlen mit dabei sein werden!

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Eure Kommentare

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 Wie wäre es wenn man mal bei Menschen mit einer Behinderung anfängt dass die wählen dürfen.
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dies kann man gut gebrauchen
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schön und langweilig aber kinder müssen auch rechte haben