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Wasch­bär bricht in Wohn­haus ein

Tierischer Einbruch

Dienstagabend ging bei der Polizei in Kassel ein Anruf ein: Ein 29 Jahre alter Mann meldete einen Einbruch in dem Haus seiner Eltern, die gerade im Urlaub waren. Das Haus wurde daraufhin von vielen Polizisten umstellt. Sie fanden das Wohnzimmer völlig verwüstet vor. Rollos waren zerfetzt, der Fernseher umgestoßen, alles lag verstreut auf dem Boden. Ein Polizist bemerkte Tatzenspuren an der Wand. Wenig später fanden sie im Keller den Eindringling – einen Waschbär. Der war so kaputt von seiner abendlichen Einbruchsaktion, dass er sich fast ohne Widerstand einfangen ließ.

Wildtiere in der Stadt

Nicht nur Waschbären sind direkte Nachbarn von uns: In Gärten, die in der Nähe von Wäldern am Stadtrand liegen, sind nachts auch manchmal Wildschweine unterwegs. Steinmarder richten sich auf Dachböden ihre Unterschlüpfe ein und Füchse suchen auf Spielplätzen nach Nahrung. In einigen Parks gibt es sogar frei herumhoppelnde Kaninchen. Das ist ganz normal. Viele wild lebende Tiere müssen sich neue Lebensräume suchen, weil die Menschen immer mehr Flächen für Landwirtschaft und Industrie nutzen. Wenn du einem Wildtier begegnest, halte unbedingt genug Abstand, streichle es nicht und füttere es auf keinen Fall.

Hast du schon mal Wildtiere in der Stadt beobachtet? Schreib uns einen Kommentar!

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