Eure Geschichten

Black Cats

Der Einbrecher trat aus dem Türrahmen. Jetzt!! Die 2 BlackCats stießen zu. Eine von links der andere von rechts. Der Einbrecher ging zu Boden. Schon seit Tagen suchte eine Verbrecherplage die Stadt der Katzen heim. Auch die königliche Garde hatte sie nicht eindämmen können. Jetzt hatten die BlackCats diese Aufgabe übernommen und dies war der 3. Verbrecher der von ihnen gefasst worden war. Das Opfer hatte langes schmutzig weißes Fell, sehr ungepflegt. Asilanna die Katzendame schnitt dem Einbrecher den Kopf ab. Mann musste ja nicht den ganzen Körper durch die Stadt schleppen. Ein Kopfnicken von ihr war das Zeichen zum Aufbruch. Nachdem beide ihre Schwerter gereinigt hatten rannten sie los. Lautlos wie es nur BlackCats konnten huschten die beiden durch die dunkelsten Gassen und Gänge. Schließlich sprangen sie in eine Öffnung in einer Gasse die sie hinter sich verschlossen. Perfekt passte sich der Deckel an das vom Regen nasse und schmutzige Straßenpflaster an. Unwissende würden ihn nie entdecken. Weiter ging es durch einen feuchten übel riechenden unterirdischen Gang. An dessen Ende befand sich…............... eine Wand ….............könnte man denken. Asilannas Gefährte drückte auf einen bestimmten Stein und die Wand schob sich schabend zur Seite. Die 2 Verbrecherjäger betraten den Thronsaal ihrer Fürstin, Aiotna. Sie war das Oberhaupt der BlackCats. Und sie hatte Einfluss in der Katzenstadt. Sie gehörte zum Rat der Mächtigsten 10. Der Thronsaal war ungefähr 20 m breit 30 m lang und 15 m hoch, trocken und warm. An dem 20 m breiten Ende des Saals saß Aiotna auf einem hölzernen verzierten Thron zu dem ein weinroter Teppich führte. An den Wänden hingen die Schilde mit den unterschiedlichsten Wappen der einzelnen Clans. Aiotna wurde von zwei Wächterinnen, bewaffnet mit je einer Hellebarde, flankiert. Asilanna kannte die beiden Wächterinnen gut. Sie hießen Ajta und Avilia. Die drei gehörten zum gleichen Clan und waren die besten Freundinnen. Asilanna und ihr Helfer deuteten eine Verbeugung an und hielten Aiotna den abgeschlagenen Kopf hin. Die legte ihn in eine eiserne Schale die mit einer klaren Flüssigkeit gefüllt war und warf einen glühenden Span hinterher. Es gab eine grüne Stichflamme und der Kopf verging zu Asche. „Sehr schön wieder einer weniger“, sagte Aiotna beim Anblick der Asche. Dann leutete sie an einer Glocke. Aiotna berief eine Versammlung ein. Asilanna und noch unzählbar mehr Katzen strömten aus den Gängen und setzten sich auf die hölzernen Bänke die am Rand der Höhle angebracht waren. Als Ruhe eingekehrt war sprach Aiotna mit fester Stimme:“Der Rat der 10 Mächtigsten hat einen Entschluss gefasst. Die Menschen sind zu weit gegangen! Sie fangen uns und behandeln uns wie dumme Tiere! Sie berauben uns unserer Kleidung! Sie geben uns widerlich stinkende Mahlzeiten! Und wenn wir etwas tun das in den Augen der Menschen falsch ist, werden wir geschlagen! Doch damit ist jetzt Schluss! Der Krieg gegen die Menschen hat begonnen! Wir kämpfen für die Freiheit!“ Die Worte der Fürstin wurden von den Katzen gebannt vernommen. Dann murmelte einer, bei jedem Wort lauter werdend:“Rache. Rache! Raaache!!“ Immer mehr verärgerte Stimmen fielen mit in den Ruf ein bis die Halle von Racherufen nur so dröhnte. Aiotna löste die Versammlung auf und ging zu ihren drei Feldherren Nohai, Luar und Nosai. Drillinge und die besten Krieger der Katzenstadt. Alle drei trugen ,wie fast alle BlackCats, weiße leichte Lederrüstungen. Doch diese waren bei den Feldherren noch mit Eisenplatten an den Schultern und im Brustbereich verstärkt. Die drei nickten noch bevor Aiotna etwas sagen konnte. Die drei kannten ihre Aufgaben. Dann verbeugten sie sich und liefen in drei unterschiedliche Richtungen davon. Kurz darauf hörte man ihre Stimmen in den Gängen dröhnen. Sie riefen die Krieger zu den Waffen. In der Nacht wurden den gefangenen Katzen Waffen gebracht und noch vor dem Sonnenaufgang tobte die Schlacht. Die Menschen mit ihren groben Schwertern hatten keine Chance gegen die flinken wendigen Katzen. Man tötete die Menschen zwar nicht aber man schüchterte sie so ein das sie die Katzen wohl immer fürchten würden. Allen voran fochten Aiotna und die anderen 9 Mächtigsten, Asilanna, Nohai, Nosai und Luar. Die Menschen flüchteten voller Angst. Nie wieder würde ein Mensch sich gegen eine Katze stellen. Nie wieder.

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