Eure Geschichten

Die Gru­sel­be­kämp­fer bei Fürst Ni­ko­lai

In einem unscheinbaren Haus in der Nähe von Dresden lebten zwei sehr wichtige Menschen: Herr Mutig und Frau Angsthase, die den Beruf als Gruselbekämpfer ausübten. Gruselbekämpfer ist ein gefährlicher Job, denn man muss sich dort den gefährlichsten Kreaturen stellen. Dazu gehören nicht nur Gespenster und Vampire, sondern auch Zombies, Dämonen, Mumien und andere Wesen, bei deren Anblick man in Ohnmacht fallen könnte. Herr Mutig und Frau Angsthase hatten aber schon jeden Kampf gegen jedes Wesen gewonnen, nur mussten sie sich noch keinem Dämon stellen. Aber das war auch besser so.

Eines schönen Tages im Oktober schob sich eine Meldung durch das Faxgerät der Gruselbekämpfer. Schnell nahm sich Herr Mutig die Nachricht vor.

 

Sehr geehrte Frau Angsthase, sehr geehrter Herr Mutig,

ich bin Fürst Nikolai, der Besitzer eines Schlosses am Rande der Stadt Dresden. Ich wende mich deshalb an Sie, weil ich schon über viele Erfolge einer Gruselgestaltenvertreibung von Ihnen gehört habe und jetzt Ihre Hilfe brauche. In meinem Schloss, das ich geerbt habe von meinem Urgroßvater, geschehen seit zwei Wochen Dinge, die sich nur mit Spuk erklären lassen:

Aus den Wasserhähnen kommt nur Schlamm, die alten Ritterrüstungen fangen an, sich um 22:00 Uhr zu bewegen und jeden Tag sind alle Batterien leer. Das wird sehr unkomfortabel und mit den Batterien (sogar Autobatterien sind leer) teuer.

Bitte kommen Sie doch und helfen mir. Alles Weitere können wir dann besprechen.

 

Fürstliche Grüße

Fürst Nikolai III

 

Adresse:

Fürst Nikolai III

Baronenstraße 2

011** Dresden

 

Fax:

001254****

„Endlich mal wieder ein Fall!“, dachte sich Herr Mutig. „Anja, komm mal schnell, ein Auftrag von einem Fürsten Nikolai!“, rief er nach seiner Lebensgefährtin Frau Angsthase. „Bin gleich da!“, rief Frau Angsthase. Sie schnappte sich ihre Brille und ging zu Herrn Mutig. Herr Mutig konnte nicht mehr länger warten, als seine Lebensgefährtin bei ihm war. Er sprudelte sofort los: „Hier. Sie dir das doch mal an! Das ist das Fax des Fürsten Nikolai!“ Frau Angsthase überflog die Nachricht und meinte: „Ganz klar ein Fall für uns. Lass uns gleich morgen die Reise antreten.“

Am nächsten Morgen stiegen sie in den großen, grünen Geländewagen, der vor ihrem Haus stand. Kaum waren sie zehn Minuten gefahren, kam ihr Navigationsgerät nicht mehr klar. Auch wenn sie nur an den Stadtrand wollten, war es hier ein ziemlich abgelegenes Gebiet, das nicht auf der Karte eingezeichnet war. Frau Angsthase bremste und Herr Mutig kurbelte das Beifahrerfenster herunter. Als er einen Mann mit Dackel vorbeilaufen sah, fragte er: „Entschuldigung, wissen Sie, wie man in die Baronenstraße kommt?“ Der Mann machte ein komisches Gesicht und sagte: „Sorry, I am an english tourist. I cannot understand you and I never heard the word „Baronenstraße“.“ Mit diesen Worten ging er weiter und Frau Angsthase versuchte ihr Glück bei einer älteren Dame mit einem Meerschweinchen an der Leine. Auf die Frage nach der Baronenstraße antwortete sie: „Ja, ich kenne den Weg dorthin. Aber sind sie sich sicher, dass sie dort hinwollen?“ Als Frau Angsthase bestätigte, dass die Baronenstraße ihr Ziel war, erzählte die Meerschweinchen-Frau: „Also, Sie fahren bis ans Ende der Straße. Dann geht es nach rechts. Bei der zweiten Abbiegemöglichkeit links ist die Baronenstraße. Aber sagen Sie nicht, ich hätte Sie nicht gewarnt. Dort ist es gruselig und ich weiß nicht einmal, ob Fürst Nikolai noch lebt...“ „Danke für die Auskunft!“, bedankte sich Frau Angsthase und fuhr das grüne Auto weiter.

Bei Fürst Nikolai bot sich ein schauriger Anblick:

Majestätisch erhob sich die Burg des Fürsten. Herrn Mutig kam schon etwas Angstschweiß, als er sich dieses Gebäude mit spukenden Kreaturen vorstellte. „Komm, wir gehen mal herein, und gucken, ob wir diesen Fürst Nikolai finden.“, sagte Frau Angsthase. Da schon zu diesem Zeitpunkt Einspruch völlig peinlich für einen Gruselbekämpfer wäre, verkniff sich Herr Mutig, irgendetwas dagegen zu sagen. In der Burg war es ziemlich düster, nur eine Kerze beleuchtete die ganze Eingangshalle. Alles knarrte bedrohlich unter ihren Füßen, so als wollte der Boden der Schreckkreatur einen Eindringling melden. Oder war es vielleicht gar keine Schreckkreatur, sondern…? Das wollte Herr Mutig sich lieber nicht vorstellen. Zu dem Knarren der Dielen konnte man das Tropfen eines Wasserhahns hören. Plötzlich knallte das große, gusseiserne Tor zu. Es gab einen monstermäßigen Knall, als hätten drei große Kanonen neben den Gruselbekämpfern gestanden und geschossen. Doch noch schlimmer als der Knall war die Stille danach. Es war totenstill, nur das Tropfen des Wasserhahns blieb. Aber als wäre das als „Willkommensgeschenk“ nicht schon genug, klappten alle Ritterhelmvisiere auf. Dann bewegten sich von beiden Seiten der Halle die Ritterrüstungen aufeinander zu. Irgendwann blieb nur noch ein kleiner Spalt zwischen den Rüstungen. „Schnell weg hier!“, schrie Herr Mutig seiner Lieben zu, die gerade genauer gucken wollte, wer in den Rüstungen war. So hätte sie schon sehen können, welche Art von Schreckmonster sich hier eingenistet hat. Das wäre für die Vorbereitung des Kampfes viel einfacher gewesen. Aber auch wenn bei Herrn Mutig nicht der Name Programm ist, war er sehr kraftvoll. So musste sich Frau Angsthase wohl oder übel mitschleifen lassen.

Nach dieser Prozedur suchten die Gruselbekämpfer Fürst Nikolai – und sie fanden ihn im Büro. „Schön, dass Sie schon da sind!“, brachte eine tiefe Stimme als Begrüßung hervor. „Hallo, Mutig mein Name“, sagte Herr Mutig, „und das ist meine Lebensgefährtin Frau Angsthase. Sind Sie Fürst Nikolai III?“ „Ja, Fürst Nikolai persönlich. Aber nur „Nikolai“ reicht als Anrede vollkommen aus.“, machte die Stimme nochmals. Sie gehörte übrigens einem schicken, ungefähr 35 Jahre altem Mann mit goldenem Umhang und gepflegtem Schnurrbart.

„Nun erzählen Sie doch mal, was es für Spukprobleme gab.“, forderte Frau Angsthase Nikolai auf. Nikolai erzählte von Wasserhähnen, aus denen nur Schlick und Schlamm und Schleim kam, Ritterrüstungen, die sich bewegten, besonders aber um 22:00 Uhr, von ständig leeren Batterien (sogar die Autobatterien sollen ständig leer sein) und Knistern in den Steckdosen.

„Danke“, sagte Frau Angsthase, „sind die Telefone öfters tot?“ „Nein, das ist noch nicht vorgekommen.“, gab Nikolai Auskunft. „Damit können wir einen miesen Elektro-Vampir ausschließen, denn zu denen passt alles, was Sie gesagt haben. Jedoch kommen Elektro-Vampire mit Gewittern über Telefonleitungen in Burgen oder Häuser.“, sagte Frau Angsthase. Dann machte sie eine kurze Pause. Schließlich sagte sie: „Dafür haben Sie sich drei bis fünf Dämonen eingefangen, das ist keineswegs besser als ein Elektro-Vampir. Und jetzt muss ich gestehen: Ich und mein Lebensgefährte haben bisher alle Kämpfe gewonnen, die wir hatten. Nur hatten wir noch keinen Fall mit Dämonen, das heißt, wir haben mit diesen Biestern noch nicht so viel Erfahrung.“ Herr Mutig stöhnte. Frau Angsthase sagte: „Thomas, sei du doch bitte so nett und schlage im Schreckgestalten-Lexikon „Dämonen“ nach. Du weißt ja: Wir haben ungewöhnlicher Weise zusätzlich zu den normalen Spukerscheinungen eines Dämonen noch das Batterie-Schlürfen.“

Brav schlug Herr Mutig im Lexikon nach. Dann sagte er: „Wenn ein Dämon auch Batterien leerschlürft, ist er ein besonders gefährlicher Dämon. Und da Dämonen immer in Gruppen von drei bis fünf Dämonen auftreten, hätte man gleich fünffache Gefahr. Einen Vorteil hat das aber: Schlürfende Dämonen schlürfen sich gegenseitig, dass es nur noch einen Mega-Dämonen gibt. Eine solche Kreatur kann man nur auf einen Weg vernichten: Man muss ihn mit 650ml Buttersäure überkippen und ihm dann sein Lieblingslied auf Deutsch vorsingen. Das ist allerdings gefährlich, denn ein Dämon mag Lieder nur in Dämonen-Sprache. Was Dämonen nicht mögen, schlürfen sie leer wie Frühstückskaffee, und das wäre in diesem Fall der Sänger des Liedes. Aber für das Problem habe ich mir eine Lösung ausgedacht. Ich präpariere eine Batterie so, dass sie beim Zerkauen ein von mir eingesungenes Lied abspielt.“

„Das ist ja schön. Aber wie bekommen wir das Lieblingslied des Dämonen heraus?“, wollte Frau Angsthase wissen. „Jeden Samstag“, begann Herr Mutig, „setzen sich Dämonen in ein Ruderboot und singen ihr Lieblingslied. Nur gestört wollen werden sie nicht. Sonst….“ „Gut. Dann mal ran an die Vorbereitungen“, sagte Frau Angsthase, „denn heute ist Samstag.“ Dann wendete sich Herr Mutig zu Nikolai: „Haben Sie hier irgendwo Ruderboote, in denen der Dämon sitzen könnte?“ „Auf der anderen Seite der Burg im Burggraben sind zwei.“, antwortete Nikolai. So ging das Gruselbekämpfer-Team in Begleitung von Fürst Nikolai auf die andere Burgseite. Tatsächlich saß dort ein Dämon. Er sang genüsslich sein Lieblingslied. Es war in der Melodie von „Ich lass für dich das Licht an“. So schlecht klang es gar nicht, nur war die Sprache des Dämonen unverständlich und die Dämonen-Stimme war tief, alt und krächzend, sodass der Dämon gar nicht die höchsten Töne traf. Herr Mutig vergaß seine Angst sogar und wollte immer näher. Und was sich Herr Mutig einmal in den Kopf setzt, muss er auch unbedingt umsetzen. So kam er Schritt für Schritt dem Dämonen näher.

Doch dann wurde der Dämon auf Herrn Mutig aufmerksam. Er fletschte seine Zähne, die im nächsten Moment aber ausfielen, stand von dem Boot auf und ging auf Herrn Mutig zu. „Duuuuuuuuu biiiiiiiissssst verlooooooreeeeeen, Früüüüühstückskaffeeeeee!“, krächzte der Dämon dem Gruselbekämpfer zu. Dann fuhr er lange, schwarze Krallen aus und in seinem blassblauen Gesicht wurde der ehemalig gefletschte Mund zu einem breitem Grinsen verzogen. Dann wurden die Augen des Dämonen roter und roter, bis sie blutrot waren. Weil die Gruselbekämpfer bisher die Batterie und die Buttersäure noch nicht hatten, hielt es selbst Frau Angsthase für angemessen, schnell wegzulaufen. Sie gab Herrn Mutig ein Zeichen, damit er wusste, dass er kommen soll. Im letzten Moment noch erkannte dieser es, und nutze einen günstigen Zeitpunkt aus, um schnell Reißaus zu nehmen.

Wieder in der Burg angekommen, stellte Frau Angsthase fest, dass sie es mit einer ziemlich bösartigen Kreatur zu tun hatten. „Also, ich werde jetzt einteilen. Thomas, du kümmerst dich um das Einsingen der Batterie, damit wir einen Teil der Waffe haben. Nikolai, Sie stellen bitte den Strom ab und entfernen alle Batterien, die hier in der Burg sind. Wir setzen den Dämonen etwas auf Diät, damit er noch mehr Lust auf die Köder-Batterie bekommt. Ich habe noch Kontakt zu meinem alten Chemielehrer, bei dem kann ich bestimmt die 650ml Buttersäure bekommen. Noch Fragen?“; sagte Frau Angsthase. Als niemand eine Frage äußerte, fügte sie hinzu: „Dann ran an die Arbeit, und das so schnell wie möglich! Der Dämon weiß jetzt nämlich, dass Gruselbekämpfer am Werk sind.“

Nach der Aufgabenverteilung lief alles wie am Schnürchen: Herr Mutig hatte eine Batterie mit „Ich lass für dich das Licht an“ (natürlich auf Deutsch, sonst nützt es der Dämonen-Vernichtung ja nichts) gebaut, Nikolai hatte den Strom abgeschaltet und auch Frau Angsthase kam mit 650 ml Buttersäure wieder zurück in die Burg. „Dann können wir jetzt ja alles vorbereiten.“, freute sich Frau Angsthase. „Am besten erledigen wir das auf der Zugbrücke“, schlug Nikolai vor. „Und wieso, wenn ich fragen darf?“, wollte Herr Mutig gerne wissen. „Na, über der Zugbrücke ist eine Art Podest, auf dem wir stehen könnten, um den Dämonen mit der Buttersäure zu überkippen.“, erklärte Nikolai. Da das den Gruselvernichtern einleuchtete, hielten sie ihren Mund. „Gut, dann zu den Vorbereitungen.“, sagte Frau Mutig, „Und weil das mit der Einteilung so schön geklappt hat, teile ich jetzt wieder ein: Ich gehe gucken, was es für Risiken auf der Zugbrücke gibt. Thomas und Nikolai: Ihr geht auf das Podest und stellt die Buttersäure bereit.

Als das Ganze beendet war, trafen sie sich wieder im Büro. „Alles bereit?“, fragte Herr Mutig. „Alles bereit!!!“, sagten Frau Angsthase und Fürst Nikolai. „Dann ist ja gut“, sagte Frau Angsthase, „aber wer übernimmt das Gefährlichste?“ „Bibibibibitte mach du das!“, sagte Herr Mutig. „Okay, wenn jetzt jeder seinen Aufgabenbereich kennt, legen wir jetzt los. Denn jetzt, um 17:45 Uhr sind Dämonen bekanntlich am schwächsten.“, sagte Frau Angsthase und das ganze Team mitsamt Nikolai machte sich auf den Weg.

Kaum stand Frau Angsthase auf der Zugbrücke, hatte der Dämon schon den köstlichen Inhalt der Hosentasche gewittert. Er sprang aus dem Busch und vor Frau Angsthase stand wieder der Dämon. Angezogen hatte er einen roten Anzug und eine zerfetzte Hose. Die Arme hingen ihm bis zur Kniekehle und seine Füße waren dreimal größer als gebraucht. Zu Frau Angsthase zog ein widerlicher Gestank herüber, der von dem Fußpilz und dem starken Mundgeruch des Dämonen stammte. Das Gesicht war wie der ganze Körper blassblau, der Dämon hatte rote Augen, die immer roter wurden, der Mund war zu einem breiten, zahnlosen Grinsen geformt und statt Haare gab es auf dem Dämonen circa zehn Schnürbänder. Der Dämon fing an zu schnuppern und beugte sich herunter zu Frau Angsthase. Diese wäre von dem Gestank fast umgefallen, und redete sich zu: „Bleib wo du bist, Anja, bleib wo du bist, sonst bist du Kaffee...“ Der Dämon aber krächzte: „Früüüüühstückskaaaaafeeeeeee!“ „Aber nein“, wollte Frau Angsthase eigentlich sagen, aber der Dämon war noch nicht direkt unter der Buttersäure. Jetzt ließ der Dämon seine Krallen ausfahren, öffnete sein Maul und selbst Frau Angsthase wäre am liebsten in Panik geraten. Jetzt kam ein langer Rülps aus dem geöffnetem Maul und Frau Angsthase fiel um.

Auch wenn Herr Mutig gerne ober auf dem Podest geblieben wäre, packte ihn die Wut und er sprang auf, um seiner Lebensgefährtin zu helfen. Als er unten war, warf er dem Dämonen eine Hand voll Salz auf den Arm (Salz können Gruselgestalten nicht ausstehen). Danach legte er Frau Mutig hinter das große Eisentor und nahm ihr die präparierte Batterie aus der Hosentasche. Somit war Frau Angsthase vor dem gefährlichen Dämon zu schützen. „Sehr unhöflich sind Sie, Herr Dämon, sie wollte Ihnen doch nur einen Snack als Zeichen für Unterlegenheit geben.“, sagte Herr Mutig und zog die Batterie aus der Hosentasche. Dann fügte er hinzu: „Ach ja, wundern Sie sich nicht über das kleine Kästchen, es handelt sich bei diesem Exemplar um eine Batterie mit noch mehr Kraft.“ Nikolai freute sich, denn das Kästchen an der Batterie, das in Wirklichkeit die Spieluhr mit „Ich lass für dich das Licht an“ war, war die größte Schwachstelle des Plans. Herr Mutig überreichte die Batterie und pfiff, um Nikolai zu zeigen, dass es Zeit für die Buttersäure war. Gerade als die Buttersäure kam, kaute der Dämon die Batterie. Da er sich so um die Säure kümmerte, merkte er gar nichts vom Lied. Aber Plötzlich wurde er sauer. „Liiiiiiiiieeeeeeeeeed“, sagte er. Der Dämon kam immer näher an Herrn Mutig heran und stöhnte. Herr Mutig bekam Todesangst und zweifelte daran, lebend herauszukommen. Aber er warf dem Dämonen noch etwas Salz zu. Dieser schrie erst, doch er stöhnte laut, dass ein Baum entlaubte und konnte nicht mehr. Schließlich brach er zum Glück noch zusammen.

Herrn Mutig fiel ein Stein vom Herzen. Sofort sah er nach seiner Lebensgefährtin. Der ging es aber vortrefflich. Sie fragte: „Und? Ist er tot?“ „Ja, das ist er.“, antwortete Herr Mutig. Jetzt kam auch Nikolai dazu. „Wahrhaftig eine tolle Leistung von euch!“, lobte er, „Ich bin sehr dankbar.“

Jetzt richtete sich Frau Angsthase auf und setzte sich auf ein Knie. „Auch wenn es eigentlich andersherum gehört“, begann sie, „möchte ich dich, Thomas Mutig fragen, ob du mich nach so langer Lebensgefährtenschaft heiraten möchtest.“ Mit diesen Worten zog sie einen netten, hübschen Ring hervor. Herrn Mutig kamen die Tränen. „Was denkst du denn, meine Liebste!“, antwortete er darauf.

Und das ist die Geschichte der Gruselbekämpfer in der Dämonen-Burg. Ab jetzt war es dort spukfrei und Fürst Nikolai konnte dort sein hochfürstliches Leben noch viel auskosten. Außerdem stand ab jetzt auf den Visitenkarten des Gruselbekämpfer-Teams „Thomas und Anja Mutig“. Noch viele andere Fälle lösten sie, aber das sind andere Geschichten, die wir uns lieber für später aufheben.

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Eure Kommentare

Hallo Luna118, ich antworte jetzt etwas spät; ich hoffe du liest es trotzdem noch... Um zu deiner Frage zu kommen: Ich hätte nichts gegen eine Verfilmung. Wenn du also gern aus meiner Geschichte einen Film drehen möchtest, kannst du das gern machen. Tut mir nochmals leid, dass ich lange nicht auf "Kindersache" war und erst jetzt geantwortet habe   Liebste Grüße Olli
Schreib doch bitte noch eine Geschichte!!!!!
Hi, die Geschichte ist super!!!! Darf ich sie verfilmen? Ich erwähne auch das du sie geschrieben  hast.😊