Eure Geschichten

Im grö­ß­ten Dschun­gel

Der Dschungelzirkus vom Faultier

Im grössten Dschungel von Afrika lebte ein Faultier. An einem schönen, sonnigen Morgen, als es, wie immer an seinem Ast hing, überlegte das Faultier. Wir könnten zusammen eine Zirkusvorstellung einstudieren. Jedes Jahr machen nämlich die Tiere im Dschungel etwas zusammen. Letztes Jahr gewann das Nilpferd bei einem Wettrennen. Sofort sagte das Faultier es den anderen Tieren. Die waren begeistert! Alle bis auf das Krokodil und der Löwe, die wollten nicht mitmachen, sondern lieber zuschauen kommen. So trafen sich die Tiere unter dem Faultierbaum. Dort sagte das Faultier: „Jeder darf sich eine Rolle auswählen. Zum Beispiel Clown, Tänzerin, Zauberer, Trapezakrobat oder so.“ Das Nilpferd interessierte sich fürs Tanzen. Fünfundvierzig Affen fürs Trapez und sechsundfünfzig Affen wollten Clowns sein. Die Schlange entschied sich für Zauberer. 

Alle übten fleissig. Dem Nilpferd wurde es manchmal schwindlig bei der Pirouette und ist ein paar mal umgefallen. Zwei Giraffen hielten das Trapez für die Affen fest. Die Clowns machten lustige Sachen und bekamen selber Bauchschmerzen vor Lachen.Eine Kasse wurde unter dem Faultierbaum aufgebaut. Bald konnten alle Tiere die Rollen sehr gut. Auch das Nilpferd konnte jetzt die Pirouette ohne umzufallen.

Der große Tag

Am nächsten Tag trafen sich die Tiere wieder unter dem Faultierbaum. Da kamen auch schon die Gäste. Das Faultier hing am Ast über der Kasse. Als der Löwe kam sagte das Faultier: „123 Franken bitte.“ „Wie bitte??“ fragte der Löwe erschrocken.  „123 Franken, eh, öh ich meine drei Franken.“ Die Gäste suchten einen Platz. Als alle an einem Platz sassen und still waren sagte das Faultier: „Willkommen zu unserem Dschungelzirkus!“ Alle Zuschauer klatschten in die Pfoten, ein paar klatschten aber auch in die Flügel.

Dann begann der Zirkus. Ein Affe schwang sich auf dem Trapez, das von zwei Giraffen festgehalten wurde und machte dabei Kunststücke. Alle klatschen. Das Nilpferd schaffte die Pirouette neun mal hintereinander. Die Clowns brachten alle zum lachen. Dann kam die Schlange als Zauberer. Sie hielt den Zauberstab im Mund und fuchtelte damit so gut es ging, dann sagte sie: „Abrakadabra Hokospokos Simsalabim, ich mach das sich das Faultier bewegt!“ Alle Tiere fingen an zu lachen und sagten: „Das kann doch Keiner. Das Faultier ist sooo schlapp und bewegt sich nie!“ Aber die Schlange blieb mutig und sagte: „Und was ist wenn ich es doch schaffe?“ „Das schafft sowieso niemand“ brummte der Löwe. Aber dann wurde es wieder leise. Sehr leise. Alle starrten mit grossen Augen auf das Faultier. Da fing das Faultier tatsächlich an sich zu bewegen. Es sprang vom Baum aus der Giraffe auf den Kopf und rutschte den Hals hinunter. Die Giraffen waren erschrocken und die anderen Tiere konnten ihren Augen fast nicht trauen.

Dann klatschten alle begeistert. Der Löwe nahm ein Stock und trommelte damit auf einer Schildkröte. Das Krokodil rief: „Das Faultier hat sich wirklich bewegt!“ Und dem Leopard taten die Pfoten weh vom Klatschen. Am Schluss gab es feinen Traubensaft, den das Nilpferd von weit her mitgebracht hatte. „Mmmmmmmmmm, lecker!“ schmatzten die Gäste und so auch die Zirkusakteure.

( Die Geschichte habe ich geschrieben, also ich noch ein bisschen jünger war ....)

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Eure Kommentare

Ich finde die Geschichte auch einfach toll. Die Tiere hast du wie Menschen Leben lassen! Mit dieser Geschichte hast du dir Mühe gegeben!!!👏🙂👍🍀
Ich finde die Geschichte toll!