Eure Geschichten

Mar­me­la­den­brot­su­per­star #1

In meinem vorherigen Beitrag (weiß nicht ob der schon raus ist) habe ich gefragt, ob ich etwas davon veröffentlichen soll. Ich habe mich dazu entschieden, es einfach zu tun.

Daher: Einen Applaus für TOM!

Ein Marmeladenbrot zu viel

„Tom!“, rief Frau Kleefeld in die Küche. „Vergiss nicht, deine übrigen 10 Marmeladenbrote aufzuessen!“

„Ja Mama!“, kam es von Tom zurück.

Tom war ein elfjähriger Marmeladenbrot-Liebhaber. Aber heute, heute saß er vor einem riesigen Berg Marmeladenbrote und konnte einfach nicht mehr. Stück für Stück zwängte Tom eines nach dem anderen in sich hinein.

Erstes geschafft - puh - und schnell zum Nächsten.

Eins nach dem anderen.

Nummer zwei, es folgt Nummer drei.

Zum vierten, fünften, sechsten.

Tom hatte das Gefühl, dass er gleich platzen würde.

Siebtes geschafft, auf zum achten, das neunte und...

...jetzt war er nun wirklich voll.

„Jetzt iss aber mal auf!“, kam es von Frau Kleefeld. „Es ist doch nur noch eins. Ach so, bevor ich es vergesse, ich gehe schnell in den Supermarkt und hole Marmelade. Also tschüss!“

Tom konnte nicht, aber er musste, aber er konnte nicht mehr, aber... Jetzt reichte es Tom; er nahm das Marmeladenbrot, öffnete seinen Mund und schob Bissen für Bissen hamm, hamm, hamm, das Brot in sich hinein.

Auf einmal bekam er furchtbar dolle Bauchschmerzen. Er hatte das Gefühl, dass sich sein Magen jeden Moment umdrehen würde. Er krümmte sich regelrecht vor Bauchweh. Was soll ich denn jetzt machen? Ich kann so doch nicht zu der Verabredung bei Lilly, dachte sich Tom. Lilly war Toms beste Freundin. Na ja, jetzt war er einmal verabredet. „Komm schon, Tom!“, sagte Tom zu sich selbst, „Mama sagt immer, an Verabredungen muss man sich halten.“ Jetzt saß Tom so vor sich hin und wartete und wartete und wartete.

Plötzlich wurde es schlagartig besser. „Ich bin geheilt!“, rief Tom voller Freude so laut, dass es wahrscheinlich ganz Klein-Weißdorf hören konnte. Gerade lief Frau Piggy, Toms Nachbarin vorbei. Als sie den lauten Schrei hörte, bekam sie beinahe einen Herzinfarkt. Plötzlich bekam Tom ein komisches Gefühl im Bauch. Ein Wechselbad der Gefühle machte sich in ihm breit. Ihm wurde heiß und kalt zu gleich. Auf einmal sah er, wie aus seinem grünen Pulli ein enger roter Gummi-Anzug wurde. Er sah an den Seiten seines Blickfeldes etwas Rotes, es war eine Maske. An seinem Rücken spürte er etwas Flatteriges, einen Umhang, einen blauen Umhang. Er bemerkte, dass auf dem roten Gummi-Anzug ein Marmeladenbrot abgebildet war. Von der einen auf die andere Sekunde sah er einen Zettel, auf dem noch nicht abgeräumten Frühstückstisch liegen. Auf dem stand:

Hallo, wenn du diesen Zettel erhältst, hast du soeben zehn Marmeladenbrote am Stück verspeist. Dich habe ich auserwählt, dass du kommst, um mich zu retten. Ab heute bist du Marmeladenbrot-Superstar. Unterzeichnet J.B.

Tom hatte viele Fragen. Hier aufgezählt:

  • Wieso hatte er so ein Superhelden-Kostüm an?
  • Wer war dieser J.B., etwa Jannik Bargeld?
  • Wieso hatte ausgerechnet er die Aufgabe, diesen J.B. zu retten?
  • Was war Marmeladenbrot-Superstar bitte für ein Name?

So viele Fragen, doch keine Antworten.

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Eure Kommentare

So lustig!
Ich liebe Marmeladen brote aber 10 am Stück das sind viele, seh viele, extrem viele
Mega lustig! 🤣 😂 
Richtig cool und auch richtig witzig!
Cooler Anfang!! Echt witzig!
Es ist viel zu lesen aber es lohnt sich! Glaubt mir