Eure Geschichten

Mys­ti­ca #1

Der Traum

Du guckst grade Fernseher, als deine Mutter dich ruft. „Geh ins Bett“, sagt sie. Du ziehst dir einen gelb-goldenen Schlafanzug an und legst dich in dein kuschelweiches Bett. Es dauert nicht lange, bis du einschläfst.

Du träumst. Ein Junge mit unnatürlich grünen Augen und braun-blonden Haaren sieht dich an. Hinter ihm steht ein Mädchen mit knallroten Augen, die von einer pechschwarzen Haarsträhne verdeckt werden. In ihrem Gesicht sieht man nicht mal ein Viertel des Lächelns vom vorderen Jungen. Im Gegenteil. Sie sieht gelangweilt und genervt aus. An der rechten des Mädchens steht noch ein Junge. Er hat wasserblaue Augen. Über diesen fallen die fast weißblonden Haare kaum auf. Du stehst von deinem Bett auf. Dir fallen pink-goldene Haare ins Gesicht. Du erschrickst. Aber ein bisschen weißt du auch, dass es nur ein Traum ist. Sie stehen einfach nur da und sagen nichts. Der Traum ist schön und du würdest gern noch länger bleiben. Aber Schreie lassen dich aus dem Schlaf hervor schrecken.

Du siehst sofort nach, ob es deinen Eltern gut geht. Aber sie sind in keinem Raum zu finden. Du bekommst Angst. Waren das die Schreie deiner Eltern? Du gehst in dein Zimmer und hoffst, dass es einfach nur ein böser Traum ist. Dein Radiowecker verrät dir, dass es 4.36 Uhr ist. Du schließt die Augen und atmest tief ein und aus. Als du die Augen öffnest, stehen die 3 Menschen aus deinem Traum da. Du erschreckst dich. Bis das Mädchen mit den roten Augen sagt: „Alles gut. Du musst nicht gleich die ganze Nachbarschaft wissen lassen, dass deine Eltern von Catirros entführt wurden.“ „Cati-WAS???“, fragst du entsetzt. Der Gedanke, dass deine Eltern entführt wurden, macht dir ganz schön zu schaffen. Du malst dir das Schlimmste aus. Doch deine Gedankengänge werden von einer sanften Stimme unterbrochen. Sie gehört dem etwas kleineren Jungen. Er ist der, der in deinem Traum schräg hinter dem grünäugigen Jungen stand. „Man Diavola, sie weiß es doch noch nicht. Ich bin übrigens Ziello“, sagt er dann, an dich gewendet, „und der Typ mit den Gras-Augen ist Territon.“ Territon antwortet: „Ey, das sagt ja genau der Richtige. Der mit den Wolken-Haaren.“ „Was ist denn jetzt los?“, fragst du, empört darüber, dass dir niemand Informationen über diesen komischen Catirros gibt. „Ist ja gut!“, sagt Diavola, „du bist, warte, wie heißt du nochmal?“ Doch du bekommst kein Wort raus, so verwundert bist du. „Hier“, sagt Territon und drückt dir einen Zettel in die Hand, „am besten schreibst du es auf.“

Du bist verwundert, nimmst den Zettel dann aber und fängst an zu schreiben. Du gibst Territon den Zettel zurück. „Oh, so alt bin ich auch“, meint Territon. „Ok“, meint Diavola, „du weißt ja, wer du bist. Das jedenfalls bist du, aber dein „Göttername“ ist Mystica. Du bist die Jung-Göttin der Geheimnisse. Ich glaube aber einen Gott, beziehungsweise eine Göttin der Geheimnisse, gibt es garnicht. Das heißt, DU bist die einzige. Du hast die Macht, die Geheimnisse aller Menschen dieser Welt zu sehen, zu hören oder zu spüren. Das weiß ich auch nicht genau.“ „Hören“, sagst du ganz selbstverständlich. Du wunderst dich selbst, dass du das weißt. Ihr unterhaltet euch schließlich noch etwas über Catirros bis Territon schließlich sagt: „Komm, wir müssen zu Tempus.“

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Super!
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Voll Gut 
Meeeega cool!