Eure Geschichten

Mys­ti­ca #4

Der Baum der Erkenntnis

Am nächsten Morgen erzählst du den anderen Dreien alles, was du herausgefunden hast. Als du den Baum der Erkenntnis erwähnst, guckt Territon prüfend runter und meint: „Wir sollten jetzt genau über ihm sein, was für ein Zufall.“ Er setzt sich vor die mächtigen Schwingen des Weißkopfseeadlers und lässt ihn landen. Langsam aber sicher fliegt ihr immer ein kleines Stückchen mehr runter. 700 Meter, 600 Meter, 500 Meter... Du wunderst dich. Auf einem kleinen Hügel steht ein riesiger Baum. Doch ihr fliegt weiter. Bis zu einem kleinen Feld. Auf dem Feld steht ein kleines Bäumchen. „Hier sollten wir richtig sein“, meint Ziello und lässt sich aus 50 Metern Höhe vom Adler fallen. Kurz vor dem Boden bleibt er sich in der Luft stehen, um sich nicht weh zu tun und lässt sich dann langsam runter. „KOMMT!!“, brüllt er in eure Richtung, „ICH FANGE EUCH AUF!!“ Territon geht ohne zu zögern auf den Flügel von seinem Adler und springt runter. Diavola hat zwar etwas Angst, traut sich dann aber doch. Beide werden von einer Windböe sanft heruntergelassen. Du hast furchtbare Angst, atmest tief durch, gehst auf den Flügel von Max und...

SPRINGST. Der Luftzug, der dir während des Fallens entgegen kommt, raubt dir beinahe den Atem. Du hast Angst vor dem Aufprall und denkst dir: Bitte lass mich überleben, bitte lass mich nicht sterben! Du bist vielleicht noch drei Meter vom Boden entfernt, als ein kitzelnder Luftzug dich ganz sanft und langsam nach unten trägt. Du hattest die Augen zu, doch öffnest sie jetzt wieder. Es war ein wunderschönes Gefühl auf dem Rücken des Adlers zu fliegen. Aber du bist trotzdem erleichtert, als du nach fast 2 Tagen wieder festen Boden unter den Füßen hast. Ihr geht über das Feld, bis auf die andere Seite und steht vor dem kleinen Pappel-Sprössling.

Ihr seht euch an und merkt, dass dieser Pappel-Sprössling kein gewöhnlicher, kleiner Baum ist. Man sieht es nicht, aber man spürt, dass von diesem Bäumchen eine riesengroße Energiequelle ausgeht. Noch erstaunlicher findet ihr, dass der Baum anfängt zu sprechen. Er hat eine wunderbar warme, angenehme Stimme, die einem das Gefühl von Geborgenheit gibt. „Hallo Suchende!“, sagt der Baum, „Ich denke, ihr wollt eure Kräfte stärken?“ „Ja!“, meint Territon, „wie lange müssen wir dafür trainieren?“ Der Baum antwortet: „Garnicht. Der Stärkung würdig, ist der, der sowohl seine Freunde, als auch seine Feinde gut kennt. Ich habe nur leider nicht genug Kraft, um euch allen die Fragen zu stellen. Gießt mich. Gießt mich mit dem Wasser, das so rein ist, wie das Kind, das rettete selbst. Legt einen Zweig auf mich, der so weiß ist, wie die Wolken, die Freiheit bedeuten. Und legt ein Blatt auf die Erde unter mich, das von meinen Müttern und Vätern kommt. Aber tut ihnen dabei nicht weh! Sonst wird sich ein Fluch auf euch legen, den ihr nicht los werdet, ehe ihr euer Leben beendet. Außerdem, gebt mir die Kugel, die so golden ist, wie die märchenhaftesten Gedanken.“

Der Baum, der wohl seine ganze Energie verbraucht hatte, sah nun welk und tot aus. „Ich kümmere mich um den Baum der Erkenntnis“, sagt Territon und kniet sich neben den verwelkten Sprössling. „Ich muss mal ganz dringend für kleine Götter“, sagt Ziello nervös. „Ich versuche mehr über unsere Eltern heraus finden“, sagt Diavola und teleportiert sich. Du setzt dich in eine Ecke, kratzt die Wörter, die der Baum gesagt hat, in die Erde und versuchst das Rätsel zu lösen.

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Der 4. mega Teil!