Küss den Frosch

Die Geschichte spielt in New Orleans im Jahr 1900: Der größte Wunsch der Kellnerin Tiana ist es, ein eigenes kleines Restaurant am Ufer des Mississippi-Flusses zu eröffnen. Leider erfüllt sich dieser Traum nie. Aber eines Tages trifft sie auf einen kleinen Frosch, der sprechen kann. Selbstverständlich kennt sie das Märchen der Gebrüder Grimm. Und deshalb glaubt sie dem kleinen grünen Amphibium, als es ihr verspricht: "Wenn du mich küsst, werde ich zu einem Prinzen!"

Aber es kommt ganz anders, denn nicht er, sondern Tiana verwandelt sich... ausgerechnet in einen Frosch! Es stellt sich heraus, dass hier böse Voodoo-Mächte am Werk waren...
Beim Versuch, den Zauber wieder rückgängig zu machen, erleben die beiden viele Abenteuer und finden am Ende...na - finde es selbst heraus!

Der Film hat der Kinderjury "sehr, sehr, sehr gut" gefallen - fasst die 8jährige Medea zusammen. Besonders gut fanden die Kinder die Darstellungen der Frösche und das Ende - über das wir hier natürlich nicht zu viel verraten wollen. Im ganzen Film gibt es ziemlich viel zu lachen und viel zu entdecken. Besonders im Gedächtnis ist der Jury neben den vielen lustigen Szenen aber auch eine traurige Stelle, als eine der Figuren stirbt. Für ganz kleine Kinder ist der Film deshalb vielleicht nichts. Außerdem gibt es einige gruselige Stellen. Valentina (9 Jahre) gesteht: "Selbst ich hatte bei den Voodoo Schatten ein bisschen Angst!" Die Kinderjury würde den Film deshalb ab 6 Jahren empfehlen. Erwachsene finden "Küss den Frosch" aber bestimmt toll, glaubt Medea. "Der Film ist nicht so babyhaft, sondern auch spannend. Die Erwachsen sehen sich Filme wie diesen auch an - nur dass das eben keine Zeichentrickfilme sind." Die Jury würde sich den Film sofort noch einmal ansehen und das ist immer ein Zeichen dafür, dass der Film richtig gut war - wie in diesem Fall. Also ab mich dir - ins nächste Kino gehüpft!
FSK
ohne Altersbeschränkung
Kinostart am
10.Dez. 2009
Genre
Zeichentrick
Originaltitel
The Princess and the Frog
Land
USA
Produzent
Walt Disney
Jahr
2009
Länge
98 Minuten

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Eure Kommentare

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Spielt der Film nicht eigentlich 1913?
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Dieser Film ist etwas anders als die anderen Filme mit Disneyprinzessinnen. Erstens hat Tiana einen Job, im Gegensatz zu allen anderen Disneyprinzessinnen (ihr könnt mal nachschauen, aber die anderen klassischen Prinzessinnen von Disney haben alle keinen Beruf, außer Prinzessin/Königin oder so). Dadurch wirkt sie ein bisschen realistischer, vor allem da sie nicht die Tochter von Königen ist, denn Tiana lebt in einer ganz normalen Stadt in den USA und ist die Tochter von normalen Leuten. Sie hat einen Traumberuf: dass sie mal ihr eigenes Restaurant leiten kann. Zweitens ist Tiana dunkelhäutig. Disneyfilme sind mittlerweile auf der ganzen Welt beliebt und ich finde gut, dass es auch mal eine dunkelhäutige Disneyprinzessin gibt. Mir hat der Film gut gefallen, denn Tiana ist sehr sympathisch. Außerdem gibt es auch witzige Stellen und einen Bösewicht, der manchmal etwas unheimlich ist. LG Lilac