Wo die wil­den Ker­le woh­nen

Der kleine Max hat es nicht leicht. Sein Vater hat die Familie verlassen, er hat keine Freunde, seine Schwester ist nur mit ihren Freunden beschäftigt und nun hat auch noch seine Mutter einen neuen Freund. Seinem Frust lässt er in seinen wilden Spielen und seinen Wutausbrüchen freien Lauf. Bei einem dieser Wutausbrüche streitet er sich so sehr mit seiner Mutter, dass er von zu Hause wegläuft.
Das ist der Beginn für eine wunderbare Reise. Durch wilde Stürme hindurch gelangt Max wie von Zauberhand mit einem Boot zu einer Insel, an der er wieder an Land gehen kann. Es ist das Land, wo die wilden Kerle wohnen. Das sind wilde und riesige Ungeheuer, stark und haarig und mit großen Mäulern. Doch Max kann sie bald überzeugen, dass sie ihn nicht fressen, sondern sogar zu ihrem König ernennen. Und so findet er auch schnell heraus, dass die wilden Kerle zwar Rüpel sind, aber eigentlich doch sehr drollige und gutmütige Geschöpfe. Max soll als König dafür sorgen, dass alle wilden Kerle glücklich sind. Für ihn beginnt bei den wilden Kerlen zunächst eine Zeit voller wilder Spiele, abenteuerlicher Kämpfe und neuen Freundschaften. Doch schon schnell wird ihm klar, dass es gar nicht so einfach ist, immer alle gleichzeitig zufrieden und glücklich zu machen.

Der Film hat der Kinder-Jury nicht so gut gefallen. Sie fand, dass er eine seltsame Mischung war aus Kinderfilm und Erwachsenenfilm. Deshalb würde sie den Film auch nicht für jüngere Kinder empfehlen, sondern erst für Kinder ab 9 Jahren. Denn obwohl die wilden Kerle eher "kindisch sind und nicht so echt aussehen", wie Chin (12) betont, gibt es doch auch mal sehr laute und ängstigende Szenen - z. B. wenn Max sich mit einem kleinen Boot durch den Sturm kämpft oder ihn die wilden Kerle verfolgen. Manchmal gab es auch Stellen, die für die Kinderjury nicht verständlich waren (etwa, wenn die wilden Kerle ihre Wutausbrüche bekommen). Was der Jury allerdings gefallen hat, war der Hauptdarsteller, der den kleinen Max spielt: "Der war echt gut", meint die 11-jährige Michelle. Die Kinderjury glaubt allerdings, dass der Film auch Erwachsenen nicht so gut gefällt, weil er dafür wieder zu sehr für Kinder ist.

Deswegen: In "Wo die wilden Kerle wohnen" gibt es zwar viele spannende und fantasievolle Sachen zu sehen, der Film bekommt insgesamt aber nicht das Siegel "Für Klein+Groß".

FSK
freigegeben ab 6 Jahren
Kinostart am
17.Dez. 2009
Genre
Computeranimation
Originaltitel
Where the wild things are
Land
USA
Produzent
Warner Bros.
Jahr
2009
Länge
101 Minuten

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ich liebe die wilden Kerle #DWK Lg Leonie
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sehr cool
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cool