Lernen

Es gibt Zeug­nis­se!

Schlechtes Zeugnis?

Manche Schüler freuen sich drauf, anderen verursacht es Bauchschmerzen: das Zeugnis. Wer ein schlechtes Zeugnis hat, ärgert sich natürlich über die Noten. Manche Schüler haben aber auch Angst, es ihren Eltern zu zeigen. Wir geben Tipps, wie du die Situation meisterst.

 Unsere Tipps:

  1. Nimm all deinen Mut zusammen und zeig deinen Eltern deine Noten, auch wenn sie schlecht sind. Versuche nichts zu verheimlichen! Das geht nach hinten los.
  2. Wenn du Angst vor einer Strafe hast, dann überlege dir schon vorher, was du zukünftig anders machen kannst. Zum Beispiel kannst du mit deinen Mitschülern eine Lerngruppe gründen oder mit deinen Eltern regelmäßige Lernzeiten vereinbaren, wie am Wochenende. Oder du schlägst deinen Eltern vor, Nachhilfe zu nehmen.
  3. Redet in Ruhe über dein Zeugnis. Überlegt gemeinsam, was nicht so gut lief und was besser gemacht werden kann.
  4. Wenn du große Angst hast, dann bitte eine Lehrerin oder einen Lehrer, deine Eltern schon auf die Noten vorzubereiten. Ein Vertrauenslehrer kann dir auch weiterhelfen.
  5. Du bist noch nicht überzeugt, dass es so klappt? Dann rufe die Nummer gegen Kummer an. Das ist ein kostenloses Sorgentelefon für Kinder und Jugendliche, dort kannst du deine Sorgen besprechen. Tel: 116111.   

Mach dich nicht fertig, es sind doch nur Noten! Nicht jeder kann ein Einserzeugnis nach Hause bringen. Manchmal läuft es einfach nicht.

Wie fair ist Zeugnisgeld?

Einige Schüler freuen sich dagegen sehr auf ihr Zeugnis, weil sie von den Eltern (und vielleicht auch von Oma und Opa) Zeugnisgeld erhalten. Doch hier gibt es auch Unterschiede: Was die einen Kinder freut und motiviert, setzt Andere unter Druck. Klar können Eltern ihre Kinder belohnen, wenn sie das möchten. Nicht so toll ist es aber, wenn daraus ein Wettbewerb gemacht wird und das Kind unter Leistungsdruck gesetzt wird.

Die Belohnungen sehen ganz verschieden aus: Einige Eltern geben immer dieselbe Summe – wie 10 Euro fürs ganze Zeugnis. Andere zahlen für die Noten auf dem Zeugnis. Ein Beispiel: Für die Note „1“ gibt es 2 Euro, für eine „2“ dann 1 Euro. Bei Geschwistern erscheint das nicht sehr gerecht. Gerade wenn ein Einserschüler absahnt (ohne viel dafür zu machen) und das Geschwisterkind für sich für eine „3“ angestrengt hat und viel gelernt hat.

Manche Eltern lassen sich aber auch immer eine Kleinigkeit einfallen. Sie kaufen ein kleines Geschenk als Anerkennung, wie ein Buch. Oder sie überraschen das Kind mit einem Besuch im Zoo oder gehen gemeinsam Eis essen.  Das ist eine etwas gerechtere Lösung.  

Bekommst du Zeugnisgeld?

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Eure Kommentare

Ein sehr schöner Artikel
Zeugnisgeld ist eigentlich ungerecht: Wenn beide Kinder zu anderen Lehrern gehen und der eine Lehrer dem einen Kind eine bessere Note gibt, nur weil er nicht so streng ist wie der andere bekommt das eine Kind dann mehr Geld!
Ich bekomme manchmal ein kleines Geschenk für mein Zeugnis.
Profilbild von Gast
 Danke manches in diesem Artikel hat mir sehr geholfen.