Politik

Der All­tag von Jü­din­nen und Ju­den (1933-1945)

Ausgrenzung und Verbote

Seitdem die Nationalsozialisten 1933 an die Macht kamen, veränderte sich das Leben jüdischer Menschen in Deutschland. Es wurden nach und nach immer mehr Gesetze und Verbote erlassen, die sie vom Rest der Menschen trennen und aus dem täglichen Leben ausschließen sollten. So wurde ihnen jeden Tag gezeigt, dass sie in Deutschland nicht willkommen waren.

1933

 

Jüdinnen und Juden durften nicht mehr als Beamte wie z.B. als Polizisten und Lehrer arbeiten.

1935

 

Die Ehe zwischen jüdischen und nicht-jüdischen Menschen wird verboten.

1938

Berufsverbote für jüdische Ärztinnen und Ärzte, Händlerinnen und Händler, Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte

 

 

Besuchsverbot: Kinos, Bibliotheken, Theatern, Museen, Schwimmbädern, Stränden, Parks und nicht-jüdischen Cafés durften nicht mehr von Jüdinnen und Juden besucht werden.

 

 

Jüdische Schülerinnen und Schüler mussten auf ​andere Schulen gehen als nicht-jüdische Kinder.

 

Führerscheinverbot: Jüdinnen und Juden durften keinen Führerschein machen und kein Auto fahren.

1939

 

Keine Rente, Versicherung und Pension mehr

 

Ausgangssperre von 20 Uhr bis 6 Uhr: Zu dieser Zeit durften Jüdinnen und Juden nicht mehr ihre Häuser verlassen.

1941

 

Ausreiseverbot: Jüdinnen und Juden durften Deutschland nicht mehr verlassen.

 

Keine Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln: Jüdische Menschen durften nicht mehr mit dem Bus, der Bahn oder der Straßenbahn fahren.

 

 

Schwarzer Hintergrund. Darauf ein gelber Judenstern mit der Aufschrift in altdeutscher Schrift "Jude"

 

Judenstern tragen: Jüdinnen und Juden wurden dazu verpflichtet, einen Judenstern auf ihrer Kleidung zu tragen. So sollten sie immer erkennbar sein.

 

 

Medien: Radiohören wurde verboten.

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