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Kin­der­ar­beit – Mil­lio­nen Kin­der müs­sen ar­bei­ten

Kinderarbeit – Was gehört dazu?

Als Kinderarbeit werden Tätigkeiten bezeichnet, für die Kinder zu jung sind und die sie gefährden, ihre körperliche oder seelische Entwicklung beeinträchtigen oder sie von der Schule abhalten. Den Kindern wird so ihre Kindheit weggenommen – und es wird gegen die Kinderrechte verstoßen.

Auf der ganzen Welt verrichten etwa 152 Millionen Kinder Kinderarbeit. Das bedeutet sie gehen Arbeiten nach, die nicht für sie geeignet sind. Dazu zählen nicht Dinge, wie zu Hause mal den Tisch abräumen oder die Wäsche zusammenlegen.

Davon leiden 73 Millionen Mädchen und Jungen weltweit unter schrecklichen Arbeitsbedingungen. Sie arbeiten zum Beispiel in Goldminen in Burkina Faso, als Textilarbeiter in Bangladesch oder auf Kakaoplantagen in der Elfenbeinküste. Lange Arbeitszeiten, kaum Pausen und eine schlechte Bezahlung sind dort normal. Die meisten Kinderarbeiter und Kinderarbeiterinnen leben in Afrika und in Asien. Insgesamt arbeiten mehr Jungen als Mädchen, jedoch helfen Mädchen häufig viel im Haushalt, die häufig nicht in die Zahlen miteinbezogen werden. 71 Prozent arbeiten in der Landwirtschaft.

Ursachen für Kinderarbeit

In vielen armen Ländern brauchen die Kinder ein festes Einkommen zum Überleben. Wenn zum Beispiel ihre Eltern nicht genügend Geld verdienen, um die Familie zu versorgen oder die Kinder gar keine Eltern mehr haben. In einigen Ländern schließen sich Kinder sogar zusammen, gründen Vereine und Gewerkschaften, um sich vor Ausbeutung zu schützen. Denn gemeinsam sind diese Kinder stark und haben eine Stimme – so zum Beispiel im südamerikanischen Land Bolivien.

Viele Kinder helfen ihren Eltern zum Beispiel bei der Ernte. Das ist okay, solange es sich in Grenzen hält und die Kinder trotzdem noch zur Schule gehen können. Nur ein Drittel der Kinder, die arbeiten müssen, gehen zur Schule. Viele brechen die Schule früher ab, weil sie zu müde sind, keine Zeit für Hausaufgaben haben und im Unterricht nicht mehr mitkommen. Kinder mit geringer Bildung haben es später schwerer einen gut bezahlten Job zu bekommen.

Gegen Kinderarbeit vorgehen

Gesetze, die Kinderarbeit entgegen wirken sind wichtig, aber reichen oft nicht aus. Vor allem müssen die Umfelder der Kinder verbessert werden, insbesondere die Bildung. Jedes Kind sollte ohne Einfluss von Gewalt und Ausbeutung aufwachsen dürfen. Auch viele Firmen müssen ihre Konzepte umstellen und nicht nur billig produzieren, sondern darauf achten, wie es den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den Firmen geht und wie alt sie sind. 

Auch wir hier können was tun: Wir sollten uns damit beschäftigen, wie zum Beispiel unsere Kleidung herkommt. Billige Kleidungsstücke werden häufig auch billig produziert. Das bedeutet dann oft, dass die Arbeiterinnen und Arbeitern oft schlechte Arbeitsbedingungen haben. Und häufig sind es auch Kinder.

Die Kinderrechte

Fast alle Länder haben die UN-Kinderrechtskonvention anerkannt. Damit haben sie sich verpflichtet, die Artikel einzuhalten. Kinder haben ein Recht auf Bildung und sollen vor Ausbeutung geschützt werden. Es ist generell nicht verboten, dass Kinder arbeiten. In Deutschland gibt es ein zum Beispiel Gesetz, das es Kinder ab 13 Jahren erlaubt zu arbeiten. Das Gesetz schreibt genau vor, was erlaubt ist und schützt Kinder vor zu schwerer Arbeit.   

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Eure Kommentare

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Hallo! Kinderarbeit gibt es auf der ganzen Welt. Am besten liest du dir den Artikel nochmal genauer durch ;-) Viele Grüße, dein ks-Team

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Super toll
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 Ich finde das scheiße
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toll
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guter Artikel aber versuch mal ein bisschen mehr ins Detail zu gehen d.h. Mehr Infos, genauer beschreiben u.s.w.

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OH NEIN

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das ist echt kacke und pups und scheiße man sollte es nicht zulassen!

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Es heißt von 5 bis 17. Sonst ist es ganz gut. Nur würde ich gerne mal wissen was für Vereine und Gewerkschaften. Ein Beispiel wäre nett.

[Anmerkung der Redaktion: Hallo! Danke für den Hinweis, das haben wir verbessert. Auf der Seite schreiben wir neutral und nennen daher keine Beispiele. Sie lassen sich aber schnell bei einer Recherche im Internet finden. Viele Grüße, dein ks-Team]

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Oh nein