Politik

Wäh­len mit 16 Jah­ren

Am 15. Dezember wurde in Brandenburg das Wahlalter bei den Kommunal- und Landtagswahlen von 18 auf 16 Jahre heruntergesetzt. Vorher durfte erst ab 18 Jahren gewählt werden. Nun können sich auch alle 16-und 17-Jährigen in Brandenburg stärker an der Politik beteiligen und bei den Wahlen ihre Stimme abgeben.
 

Brandenburg zieht nach

Brandenburg ist erst das zweite Bundesland, in dem Jugendliche in einer Landtagswahl abstimmen können. Bisher hatte nur Bremen den jungen Wählern dieses Recht gegeben.

In sieben anderen Bundesländern dürfen 16-Jährige schon bei den Kommunalwahlen abstimmen. Dazu gehören Bremen, Berlin, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein. 
 

Mehr Mitsprache für Jugendliche

Die Wahlen sind eine tolle Möglichkeit für Jugendliche, sich stärker in die Politik einzubringen.

In der Kommunalwahl können junge Menschen nun auch die Personen wählen, die sie in ihrer Gemeinde politisch vertreten sollen. Dazu gehört der Bürgermeister, der Gemeindevertreter oder auch der Landrat. Die Landtagswahl ist sogar eine noch größere Wahl als die Kommunalwahl. Bei dieser Wahl können Jugendliche ihre Kandidaten für die Landesregierung mitbestimmen.

Das Recht auf Beteiligung steht schon in der Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen in Artikel 12. Brandenburg hat einen wichtigen Schritt für ein größeres Mitspracherecht der Kinder gemacht.

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Eure Kommentare

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Ja, alles ist richtig geschrieben. weiter.

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Ist Doch gut wenn Jugendlich im Alter von 16-und 17 Jahren mitwählen dürfen.

Ich wünschte man dürfte bei uns auch mit 16 wählen. Es ist ja schon doof genug, dass man erst in der 8. Klasse Politik als Fach bekommt. Ich mag Politik und ähnliches...

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Viele Jugendliche interessieren sich im Moment nicht für Politik, da sie nicht mitbestimmen dürfen. Ich glaube aber, dass sich die Jugendlichen auch nicht informieren würden, wenn sie Wählen gehen dürften und dadurch entweder nicht Wählen gehen oder dieselbe Partei wählen wir ihre Freunde oder Familie. Nach dieser Beeinflussung werden sich einige Jugendliche auch noch bei späteren Wahlen richten und teilweise erst viel später als normal eine eigene Meinung entwickeln.

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Einerseits wäre das Wahlrecht ab 16 schon sinnvoll. Es stehen oft Themen oder konkrete Projekte zur Debatte, die Jugendliche direkt betreffen, und bei diesen Themen wollen Jugendliche gerne mitreden, denn sie haben Einfluss auf ihr eigenes Leben. Es ist schließlich die Stadt, in der sie vielleicht noch viele Jahre leben werden. Wenn Jugendliche die Chance haben, über diese eher 'kleinen' Dinge mitzuentscheiden (nicht nur in Form von Wahlen), wird damit gleichzeitig ihr Interesse an der Politik gefördert. Andererseits hat es auch Nachteile. Die Jugendlichen lassen sich oft von ihren Eltern oder den Wahlplakaten beeinflussen. Viele Jugendliche sind auch noch nicht reif genug um zu wählen.

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Ist das nur in Brandenburg so, oder überall?? :D Sarah S.

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Das Gesetz, welches neuerdings Jugendlichen ab 16 bereits zu wählen ermöglicht hat Vor-sowie Nachteile.

Für viele Jugendliche, die sich für Politik interessieren öffnet dieses neue Gesetz natürlich neue Türen. Sie dürfen wählen und somit mitbestimmen. Dies bringt natürlich viel Interesse und Begeisterung mit sich und sie würden sich mehr mit Politik beschäftigen. Diejenigen zumindest, die interessiert sind.
Die meisten Jugendlichen wissen jedoch nicht wen oder was sie wählen, lassen sich subliminal von Plakaten beeinflussen oder sogar von ihren Freunden.
Mit 16 Jahren interessiert man sich noch nicht so stark für Politik und möchte sich auch eher nicht damit beschäftigen. Bis 18 hätte man so noch Zeit gehabt für sich das "Richtige" rauszufinden.