Was pas­siert mit ih­nen in Deutsch­land?

Menschen, die aus ihrer Heimat nach Deutschland flüchten, müssen sich erst einmal bei einer Behörde melden, also z. B. bei der Polizei. Von dort werden sie in eine sogenannte Erstaufnahme-Einrichtungen gebracht.

Das sind umzäunte Einrichtungen mit Schlafsälen, einer Kantine, Polizei und Ärzten. Dort bleiben sie zunächst für ungefähr 3 Monate.

Die Flüchtlinge müssen einen Antrag beim Bundesamt stellen. Sie müssen eine Menge Fragen beantworten und mit einem Übersetzer viele Formulare ausfüllen. Das Bundesamt prüft dann, ob die Flüchtlinge in Deutschland bleiben dürfen.  Die Gesetze sind ziemlich kompliziert und es gibt verschiedene Arten von "Aufenthaltstiteln". Diese besagen, wie lange sie bleiben dürfen und welche Rechte sie in Deutschland haben.

Nach ungefähr 3 Monaten werden die Flüchtlinge in andere Bundesländer verteilt.  Es wird genau berechnet, wie viele Flüchtlinge die einzelnen Bundesländer aufnehmen müssen. Sie können sich nicht aussuchen, wohin sie kommen. An dem neuen Ort  wohnen sie dann in Flüchtlingswohnheimen oder anderen Unterbringungen.  Es dauert mehr als ein halbes Jahr, bis die Flüchtlinge wissen, ob ihr Antrag angenommen wird und sie in Deutschland bleiben dürfen. Bis dahin bleibt die Angst, zurückgeschickt zu werden.

[Stand: 09.03.2015]

Deine Meinung

  • Ist super
    9
  • Ist lustig
    10
  • Ist okay
    10
  • Lässt mich staunen
    7
  • Macht mich traurig
    9
  • Macht mich wütend
    9

Eure Kommentare

Von wem wurde dieser Beitrag verfasst ?

[Anmerkung der Redaktion: Hallo! Der Beitrag wurde von der kindersache-Redaktion verfasst. Viele Grüße, dein ks-Team]

Von wann ist dieser Artikel?

[Anmerkung der Redaktion: Hallo! Dieser Artikel wurde im März 2015 verfasst. Viele Grüße, dein ks-Team]